Harburg – Seltene Einigkeit gibt es, wenn es um die so genannten „Gestaltungsmittel“ geht – einen Topf, über dessen Verwendung

die Bezirksversammlung  tatsächlich mal allein entscheiden darf. In ihrer letzten Sitzung haben die bisherigen Abgeordneten schnell noch gut eine Viertelmillion Euro verteilt. Wer das Geld bekommen soll, wird in den jeweiligen Fachausschüssen und im Haushaltsausschuss vertraulich beschlossen und selbst, wenn die Förderanträge schließlich in der Bezirksversammlung öffentlich beschlossen werden, erfährt die Öffentlichkeit nicht, worum es wirklich geht, was da wirklich gefördert wird. Genannt wird nur die jeweilige Summe, der Empfänger und der Name des Projekts. Mehr nicht.

Deshalb auch hier nur dies: 35.000 Euro bekommt das Urban Institute Hamburg für das Projekt „Walls Can Dance“, 8.500  Euro der Förderverein Neuwiedenthal für einen Neuanstrich der Holzfassade des Bestandsgebäudes, 17.295,28 Euro Alles wird schön für die Erstausstattung der Kunstleihe Harburg, 8.790 Euro das Bezirksamt für das Mentoringprojekt „Splus – Studierende stärken Schülerinnen und Schüler" des Harburger Integrationsrates, 8.445 Euro das Kulturhaus Süderelbe für die Fortsetzung der kulturellen Flüchtlingsbetreuung im „Offenen Atelier und Tanzwerkstatt“, 40.000 Euro das Citymanagement Harburg für das Kulturfestival „Sommer im Park“ und 10.250 Euro für eine Opernübertragung auf dem Harburger Rathausplatz, 15.500 Euro die Kulturwerkstatt Harburg für das Harburger Binnenhafenfest 2019, 40.944 Euro Sladan Kristicevic für die Fortsetzung des „Habibi Ateliers“ in den Harburg Arcaden, 66.550 Euro Ponton 3 für das Projekt „Chancenreiter“ und 3.400 Euro noch einmal das Bezirksamt für eine Inklusionskonferenz für den Bezirk Harburg. ag