Gilde

Heimfeld - Er ist der Neue in der Garde des Königs: Guido Mönke. Als einziges Mitglied der Harburger Schützengilde wurde er in diesem Jahr zum Knopfsergeanten ernannt. Der lädt traditionell zum Grünkohlessen ins Privathotel Lindtner. Ebenso traditionell schaut er vor dem Essen in der Küche vorbei. Zusammen mit Küchendirektoir Frank Kriewen wurde der Grünkohl gekostet. "Perfekt", war die Meihnung von Mönke. Danach konnte es losgehen.

Gastgeber des Grünkohlessens ist übrigens die Knopfsergeantenvereinigung. Die neuen Knopfsergeanten dürfen zusätzlich Gäste einladen. Und weil Guido Mönke der einzige Knopf in diesem Jahr war, durfte er gleich drei Gäste mitbringen. Das waren unter anderem sein Bruder Heiko und sein Neffe Dominik. Das I-Tüpfelchen: der neue Knopf suchte auch das Bier aus. Und so war es nicht das übliche Holsten, das durch Knopfsergeanten-Kehlen floss, sondern eines der neuen Trendbiere der selben Brauerei. "Mir war das übliche Bier zu langweilig", sagt Guido Mönke. Alle Bedenken, dass das "Getränke-Experiment" in die Hose geht, so stellte sich heraus, waren unbegründet. zv