Seevetal - Auf der A7, in Höhe des Rastplatzes Seevetal, kam es am Mittwoch zu einem Verkehrsunfall mit Beteiligung eines Streifenwagens der Polizei Hamburg. Das mit einer 21-jährigen Beamtin und zwei 23 und 24 Jahre alten Beamten besetzte Fahrzeug war gegen 3.55 Uhr mit eingeschaltetem Blaulicht und dem Warnsignal "Überbreite" auf den rechten Fahrstreifen aufgefahren, um einem Schwertransport, der in Richtung Hamburg begleitet werden sollte, das Auffahren auf die Autobahn zu ermöglichen.

Ein 28-jähriger Mann, der mit einem Mercedes Sprinter in Richtung Hamburg unterwegs war, bemerkte den Streifenwagen offenbar zu spät und fuhr nahezu ungebremst auf den Mercedes auf. Der Unfallverursacher sowie die drei Polizeibeamten wurden leicht verletzt. Die 21-Jährige sowie der Fahrer des Mercedes Sprinter kamen vorsorglich mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus.

Für die Unfallaufnahme durch das Autobahnpolizeikommissariat  sowie die Bergung der beteiligten Fahrzeuge mussten zwei der drei Fahrstreifen zeitweise gesperrt werden. Der Gesamtschaden wird auf rund 50.000 Euro geschätzt.

Das Autobahnpolizeikommissariat Winsen hat die Ermittlungen zu dem Unfall übernommen. Die beiden vorsorglich ins Krankenhaus transportierten Beteiligten konnten mittlerweile wieder entlassen werden.

Parallel zur Auswertung der Spuren und Befragung der Beteiligten suchen die Beamten Zeugen, die gegen 3.55 Uhr auf der A7 in Fahrtrichtung Hamburg unterwegs waren und den Unfallhergang in Höhe des Rastplatzes Seevetal, zwischen der Anschlussstelle Ramelsloh und dem Horster Dreieck, beobachtet haben. (cb)