Steinwerder - Taucher haben am Dienstag bei Arbeiten unterhalb der Köhlbrandbrücke in sechs Meter Wassertiefe einen Blindgänger aus dem Zweiten Weltrkieg entdeckt.

Der Schiffsverkehr wurde eingestellt. Kampfmittelräumer der Feuerwehr rückten an. Die Experten identifizierten den Blindgänger als 250 Pfund schwere amerikanische Fliegerbombe, die mit einem der gefährlichen Lansgzeitzünder bestückt war. Allerdings handelte es sich bei dem Blindgänger um einen sogenannten "Zerscheller", einer nicht detonierten, aber aufgeplatzen Fliegerbombe, in der nur noch Sprengstoffanhaftungen waren.

Trotzdem war der Blindgänger noch extrem gefährlich. Weil ein Transprt zu risikoreich gewesen wäre, musste eine kontrollierte Sprengung  vor Ort durchgeführt werden. Dazu wurde der Blindgänger per Boot zun einen geeigneten Standort transportiert und um 16.27 Uhr unter Wasser gesprengt.

Der Schiffsverkehr im Bereich zwischen Kattwykbrücke und Sandauhafen wurde für den Zeitraum der Sprengung durch die Wasserschutzpolizei gesperrt. Sperrungen von Köhlbrandbrücke und Kattwykbrücke sowie Evakuierungsmaßnahmen waren nicht erforderlich. zv