Kurzmeldungen

Eine zwei Kilo schwere Stabbrandbombe und Munition für Handfeuerwaffen aus dem Zweiten Weltkrieg haben Kampfmittelräumer am Mittwoch auf dem Gelände eines Kleingartenvereins am Haulander Weg gefunden. Dort waren gezielte Sucharbeiten durchgeführt worden. Die Gegend gilt als Munitionsverdachtsfläche. Sie wird in Hinblick der Baumaßnahmen für die Internationale Gartenschau abgesucht. In diesem Fall konnte die Munition problemlos und ohne größere Absperrungen von einem Sprengmeister des Kampfmittelräumdienstes beseitigt werden. (dl)
Der Bau der Fernwärme-Hauptleitung zwischen dem Kraftwerk Moorburg und der Pumpstation Haferweg in Altona ist von der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) genehmigt.
Ab Anfang Juli beginnt die Umlegung von Strom-, Gas- Wasser- und Telekommunikationsleitungen im Bereich der Trasse. Mitte Juli werden die ersten Bauarbeiten im Hafen in der Straße Blumensand starten. Dort müssen die ersten 130 Meter der Leitung unterirdisch verlegt sein, bevor der Bau der neuen Rethebrücke im Herbst beginnt. Die gesamte Bauzeit beträgt drei Jahre. Die Tunnelbauarbeiten werden Ende dieses Jahres beginnen. Ab dem kommenden Jahr wird parallel an verschiedenen Abschnitten der Trasse gearbeitet.
Dr. Rainer Schubach, Generalbevollmächtigter Vattenfall Europa: "Wir werden unser Möglichstes tun, um Beeinträchtigungen für die Anwohner und den Verkehr so gering wie möglich zu halten. Selbstverständlich werden wir die Anwohnerinnen und Anwohner rechtzeitig vor Beginn der Arbeiten gezielt informieren." zv
Auf den Erdbeerstand von Glantz am Zugang zum S-Bahnhof Harburg hatten es zwei Männer abgesehen. Passanten sahen, wie das Duo versuchte die Verkaufsklappe einzutreten. Die Zeugen riefen die Polizei. Bevor der erste Peterwagen eintraf, flüchteten die Männer. Einer der Täter, ein 23 Jahre alter Grieche, wurde im Rahmen einer Sofortfahndung festgenommen. Auf der Wache musste er einen Atemalkoholtest durchführen. Das Ergebnis: 1,57 Promille. Nach seinem Komplizen wird gefahndet. (dl)
Der europaweit tätige Automobilzulieferer IAC Group aus Krefeld übernimmt die insolvente Unternehmensgruppe Stankiewicz. Damit ist vorerst die Ungewissheit über die Zukunft des Harburger Standortes an der Nöldekestraße beendet. Es wird, so kündigte Insolvenzverwalter Christopher Seagon an, aber Entlassungen geben. „Bedingt durch die derzeit schwierige Situation in der Automobilbranche und dem damit verbundenen starken Umsatzeinbruch bei Stankiewicz sind diese Personalanpassungen leider unvermeidbar“, so Seagon. Wie viele der in Harburg beschäftigten Mitarbeiter betroffen sind, wurde zunächst nicht bekannt.
Stankiewicz in Harburg stellt Schallisolierungen und Gummimatten für die Autoindustrie her und ist ein wichtiger Partner der Phoenix.
Die IAC Group haben den Zuschlag erhalten, da der strategische Investor insgesamt die beste Lösung für das Unternehmen, die Beschäftigten und die Gläubiger geboten habe. Seagon: „Mit der IAC Group haben wir einen guten Partner für Stankiewicz gefunden, da sich die Produktbereiche der beiden Unternehmen gut ergänzen.“ (zv)

Parken auf der Neugrabener Marktfläche. Das sollte es nach Ansicht des FDP-Abgeordneten Immo von Eitzen in Zukunft geben. Er hat zur Bezirksversammlung einen entsprechenden Antrag eingereicht. Die soll sich mit der Einführung des geregelten Parkens auf der Marktfläche außerhalb der Marktzeiten beschäftigen. Vorbild ist für von Eitzen der Sand in Harburg. Dort ist das Parken außerhalb der Marktzeiten seit April 2005 erlaubt. Nach Ansicht des Politikers hat es sich "rundum bewährt und die attraktivität der Harburger Innenstadt deutlich erhöht". Für Neugraben verspricht sich von Eitzen durch eine neue Regelung eine deutliche Belebung der Passage. 

170 Euro erbeutete in der Nacht zum Montag ein etwa 25 Jahre alter Mann bei einem Überfall auf einen Taxifahrer (35). Der Täter war gegen 1 Uhr an der Moorstraße in das Fahrzeug gestiegen und hatte sich zum Ehestorfer Weg fahren lassen. Dort tat er so, als wolle er mit einem 100 Euro-Schein zahlen. Dann zückte der "Fahrgast" ein Springmesser und bedrohte den Fahrer. Der gab sein Geld heraus. Mit der Beute flüchtete der Räuber über ein Baugrundstück. Trotz Sofortfahndung der Polizei konnte der Mann entkommen.
Der Täter ist etwa 1,70 Meter groß. Er ist schlank und sportlich und hat kurze, dunkelblonde Haare. Bei dem Mann soll es sich nicht um einen Deutschen handeln. Zur Tatzeit war er mit einer schwarzen Lederjacke mit Schulterklappen, einer braunen Hose und weißen Schuhen bekleidet. Hinweise auf den Täter nimmt die Polizei unter Telefon 4286-56789 entgegen. (zv)

Riesen Jubel bei den Ersten Herren der Hockey-Sparte der Tennisgemeinschaft Heimfeld. Sie besiegten am Wochenende im Auswärtsspiel vor 90 mitgereisten Fans die Mannschaft der Eintracht Braunschweig mit 2:0 und stiegen damit in die Regionalliga Nord auf. Beide Tore schoss Florian Stiller nach kurzen Ecken.
Das ging gerade noch einmal gut. In der Nacht zum Sonntag brannte es gegen 3 Uhr am Fahnenjunkerhaus neben dem Gildehaus auf dem Schwarzenberg. Trotz der fortgeschrittenen Stunde waren noch drei Schützen in der Nähe. Sie bemerkten das Feuer, schlugen Alarm und griffen selbst ein. So waren die Flammen bereits gelöscht als erste Einsatzfahrzeuge von Polizei und Feuerwehr eintrafen. Der Schaden hielt sich in Grenzen. Lediglich der hölzerne Boden des Vorbaus ist stark beschädigt. dl