Harburg - Die vierte Woche der SuedLese-Literaturtage im Süden Hamburgs hat einen roten Faden: Reise. Am heutigen Dienstag, 21. Juni, lädt die SuedLese um 19 Uhr zur Diskussion „Stadt Land Harburg“ und zum Kennenlernen in Präsenz ins Stellwerk im Bahnhof Harburg ein. Neben vielen Kulturschaffenden sind auch Vertreter des Kulturlandkreises Harburg, der Initiative SuedKultur aber auch des Kultur Punktes Moisburg sowie der Stiftung Sparkasse Harburg-Buxtehude.

Es wird unter anderem um die Frage gehen, ob und wie die Zusammenarbeit vom Hamburgischen Bezirk und dem niedersächsischen Landkreis Harburg verstetigt werden könnte.

Am Mittwoch, 22. Juni, 16 Uhr geht es für Kinder ab 4 Jahren wieder ans Fenster des Heimfelder HinZimmers am Hinzeweg, um zauberhafte Geschichten erzählt zu bekommen. Und abends um 18.30 Uhr ist der Harburger Debutautor Klaus Wehmeyer zu Gast. Er liest aus „Nimm uns mit, Kapitän, auf Reise“, eine Geschichte über seinen Vater aber auch viele Harburger Anekdoten.

Donnerstag, 23. Juni, um 19.30 Uhr lädt das Stellwerk im Harburger Bahnhof dann zum Poetry Slam und um 20 Uhr liest Autorin Jana Jung im Kulturcafé „Komm du“ über ihrer Pilgerreise auf dem Jakobsweg.

Punk-Poetry erwartet die Literarturfans am Freitag, 24. Juni um 21 Uhr im Rockclub Marias Ballroom in der Lasallestraße. Denn dort ist der dreiköpfige Tintenkiller (Foto oben) zu Gast und lässt kaum ein Auge trocken. Diese Lesung ist auch Live-Stream zu sehen.

Ein weiterer Romandebütant liest am Sonnabend, 25. Juni um 19 Uhr, in der Klangfabrik Harburg in der Nöldekestraße 19: Schallwert heißt das Buch von Ex-Manager und Amateurmusiker Joachim G. Hoog. Ein Krimi mit vielen Details aus der direkten Harburger Nachbarschaft. In Winsen lädt ebenso um 19 Uhr die Hofkunstbühne in Scharmbeck ein zum aktuellen Thema „Liebe ist besser als Krieg“.

Die Woche endet am Sonntag, 26. Juni um 16 Uhr, auf dem Sandberg an der Rothenhäuser Straße/ehemalige Reichsstraße. Anlass: vor 12 Jahren startete eine Aktivistengruppe die Aktion „not in our name – Marke Hamburg“ und setzte kritische Akzente zur Vermarktungsstrategie dieser Stadt. Was ist daraus geworden? Was ist geblieben und wohin wird der Weg führen, fragen sich die Mitglieder des Vereins Stadtkultur Hafen und werden dazu ausgewählte Texte dieser Zeit wie auch Überraschungsgäste einbringen.  (cb)