Harburg -  Neubauwohnungen werden immer teurer.

Und es ist kein Ende der Preisspirale in sicht. Davon gehen Marktanalysten von ImmoScout24 aus. Ursprünglich hätten viele Marktbeobachter gedacht, dass die Preissteigerungen angesichts der Coronakrise ein Ende fänden. "Doch gerade bei Neubau-Eigentumswohnungen ist das Gegenteil der Fall. Die fortgesetzten Preissteigerungen sind ein Indiz für die nach wie vor hohe Nachfrage und belegen, dass die Märkte noch nicht ausgereizt sind. Denn ob als Anlageobjekt oder zur Selbstnutzung: Sein Geld in Betongold zu investieren, ist für viele Menschen gerade auch in unsicheren Zeiten sehr attraktiv“, so Kristian Kehlert, Marktanalyst bei ImmoScout24.

Im Bezirk Harburg fielen laut der Auswertung von ImmoScout24 die Preissteigerungen bei einer 80 Quadratmeter großen Dreizimmerwohnung in der Breite durchschnittlich aus. Am niedrigsten waren sie im vorher schon teuren Neuenfelde mit 1,9 Prozent. Die höchsten Preissteigerungen gab es im Bezirk Harburg im Bereich Neuland mit 8,9 Prozent. Einziger Trost. Im Vergleich zu nördlich der Elbe sind die Preise für Eigentumswohnungen im Süden Hamburgs niedriger. zv