Harburg – Früher wurde hier Fußball gespielt und Leichtathletik betrieben. Am Lichtenauerweg in Eißendorf war die Heimat des Sportvereins

Rot-Gelb-Harburg. Im Jahr 2017 löste sich der Verein auf. Damit war auch die Zukunft der rund zwei Hektar großen Fläche besiegelt: In dieser exponierten Lage sollten auf jeden Fall neue Wohnungen entstehen.

Nach einiger Zeit Stillstand kommt jetzt wieder Bewegung in die Sache: Die öffentliche Auslegung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanentwurfs Eißendorf 49 steht kurz bevor.

Mit dem Bebauungsplan Eißendorf 49 (Lichtenauerweg) sollen die im Plangebiet gelegene Sportplatzanlage sowie die Bestandsbebauung -Vereinsgebäude und Umkleidekabinen – (kleines Foto)  überplant und die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Realisierung eines Wohnquartiers mit einer Kindertagesstätte für etwa 110 bis 120 Kinder geschaffen werden.

„Es ist geplant, etwa 218 Wohneinheiten - hiervon 30 Prozent öffentlich gefördert - als Geschossmietwohnungen zu realisieren. Zu dem vorhabenbezogenen Bebauungsplanverfahren wurde ein städtebaulicher Wettbewerb durchgeführt“, sagt  Sandra K. Stolle, stellvertretende Pressesprecherin des Bezirksamts. Stolle: „Es wird ein Durchführungsvertrag mit der Vorhabenträgerin abgeschlossen, in dem unter anderem die architektonische und städtebauliche Qualität gesichert wird.“

Die Entwürfe werden in der Zeit vom 17. Februar bis einschließlich 23. März 2021 montags bis freitags, jeweils 9 bis 15 Uhr im Bezirksamt Harburg – Zentrum für  Wirtschaftsförderung, Bauen und Umwelt, Rathausforum 2, im Foyer, öffentlich ausgelegt.

Aufgrund der Coronavirus-Situation sind Terminvereinbarungen unter der  Telefonnummer 040/42871 – 2359 oder – 2258 erforderlich.  (cb)

Der Siegerentwurf aus dem Bebauungsplanentwurfs Eißendorf 49. Foto: Bezirksamt Harburg

Die Lage des ehemaligen Sportplatzes in Eißendorf. Foto: Bezirksamt Harburg