Eißendorf - Für die Bewohner im DRK-Wohnpark Eichenhöhe in Eißendorf war es ein besonderer Tag: Viele der im Bereich Service-Wohnen

lebenden Seniorinnen und Senioren haben am heutigen Mittwoch ihre erste Corona-Schutzimpfung erhalten.

Der erste Bewohner, der den schützenden Piks in den Oberarm bekam, war Gerhard Donat. "Ich bin sehr froh, dass ich die Impfung nun hier bekommen habe. Ich kann nicht verstehen, warum jemand die Impfung ablehnen sollte", so der 83-Jährige.

Seine Nachbarin Magdalene Hempel, Jahrgang 1941, war ebenfalls unter den ersten der insgesamt 36 Bewohnerinnen und Bewohnern der Service-Wohnanlage am Kirchenhang, die an diesem Tag geimpft wurden. Auch sie zeigte sich erleichtert, dass sie für die Impfung nicht außer Haus musste: "Ich sitze im Rollstuhl und kann kaum gehen. Dass ich hier geimpft werden kann, nimmt mir viele Probleme." Die Seniorin wohnt seit 16 Jahren im Wohnpark Eichenhöhe. Sie fühlt sich durch die Leitung des Hauses und die Ambulante Pflege des DRK Harburg erstklassig versorgt, wie sie betont. "Auch der Vermieter ist fantastisch. Es ist hier immer jemand für uns ansprechbar."

"Bei der Impfaktion hat der gesamte Ablauf schnell und reibungslos funktioniert", sagt Isabelle Nakhdjavani-Brauner, DRK-Leitung Senioren und Demenz, die den Termin mit koordiniert hat. Von 8 bis 11.30 Uhr war das mobile Impfteam vor Ort. Mit dabei waren DRK-Mitarbeiter Peter Stüve als Fahrer, Dr. Christina Wulf als ärztliche Leitung sowie eine medizinische Fachangestellte und eine Dokumentationskraft der Stadt. Bei der Begleitung und Nachsorge der geimpften Mieter und Mieterinnen unterstützten zudem zwei Auszubildende, eine Praktikantin sowie zwei Ehrenamtliche des DRK Harburg.

Mit einer Telefonzentrale, dem Fahrdienst und logistischer Unterstützung ist das Harburger Rote Kreuz seit Ende Dezember im Auftrag der Sozialbehörde bei Corona-Schutzimpfungen außerhalb des Impfzentrums tätig. Die "Corona Task-Force" ist Teil des DRK-Rettungsdienstes, den das Harburger Rote Kreuz in Hamburg betreibt. Außerdem sind Testteams des DRK seit März 2020 im Auftrag der Sozialbehörde im Einsatz. (cb)