Landkreis - Jetzt trifft der Impfstoffmangel auch den Landkreis Harburg.

Die bisherigen Lieferungen des Landes an die Kreisverwaltung reichen nicht aus, um zeitnah Termine für die Coronaimpfung vergeben zu können. Aber die Zweitimpfungen in den Alten- und Pflegeheimen sollen dennoch bis Anfang März abgeschlossen werden.

Die beiden Corona-Impfzentren des Landkreises Harburg in der Schützenhalle Buchholz und der Stadthalle Winsen sind seit Mitte Dezember einsatzbereit, das Impfpersonal von DRK und Johannitern steht in den Startlöchern. Trotzdem können dort die Impfungen nicht wie geplant Anfang Februar starten. Grund is der Impfstoff-Mangel.

Die Terminvergabe wird landesweit zwar am 28. Januar starten. Da jedoch nur Termine für Zentren vergeben werden, die ausreichend Impfstoff erhalten haben, können Termine für die Impfzentren in Buchholz und Winsen dann noch nicht gebucht werden.

Die Kreisverwaltung geht davon aus, dass für den Landkreis frühestens Anfang Februar Termine durch das Land vergeben werden. Alle Personen ab 80 Jahre, die zu Hause leben, und am 28. Januar die Impf-Hotline des Landes wegen eines Termins anrufen, erhalten lediglich einen Platz auf einer Warteliste und werden informiert, sobald Termine vergeben werden können.

Online werden für den Landkreis Harburg ab 28. Januar noch keine Termine vergeben, es ist auch nicht möglich, sich online auf die Warteliste setzen zu lassen.

Weiter voran geht es mit den Zweitimpfungen in den Alten-und Pflegeeinrichtungen sowie der Mitarbeiter der Rettungskräfte sowie in den Krankenhäusern im Landkreis Harburg, für die das Land die nötigen Impfdosen liefert. Die Zweitimpfungen in den Alten- und Pflegeeinrichtungen werden von vier Mobilen Impfteams voraussichtlich bis Anfang März abgeschlossen sein. Bisher wurden im Landkreis Harburg knapp 4.000 Personen gegen das Corona-Virus geimpft. wg