Harburg - Der Hamburger Senat hat am Dienstag das Wachstumskonzept für die Technische Universität Hamburg in Harburg (TUHH)

verabschiedet. Ziel ist es, sowohl die Kapazitäten im Bereich der Ingenieursausbildung der TUHH als auch ihre Schlagkraft in Forschung, Entwicklung und Technologietransfer zu erhöhen.

Das Budget der Hochschule soll dafür in den kommenden fünf Jahren um insgesamt 19 Millionen Euro steigen, die Zahl der Studierenden langfristig auf bis zu 10.000 anwachsen und das Studienangebot ausgeweitet werden. Geplant ist, zusätzlich 15 Professorinnen und Professoren in der ersten Wachstumsphase einzustellen.

Wesentlicher Baustein ist außerdem eine wettbewerbsorientiertere Hochschulsteuerung, insbesondere in der Forschung. Das Wachstumskonzept ist insgesamt auf zehn Jahre ausgelegt und gliedert sich in zwei Phasen. Um die Positionierung der Universität im nationalen und internationalen Wettbewerb weiter zu verbessern, wird auch die Umbenennung von Technische Universität Hamburg-Harburg in Technische Universität Hamburg vorgeschlagen, die von der Hamburgischen Bürgerschaft beschlossen werden muss.

Das Wachstumskonzept ist auf zehn Jahre ausgelegt und in zwei Phasen unterteilt. In der Aufbauphase von 2018 bis 2022 sollen - entsprechende Zustimmung der Bürgerschaft vorausgesetzt - die Mittel, die die TUHH von der Stadt erhält, um 19 Millionen Euro steigen. Zudem sind mindestens 15 neue Professuren geplant, die vor allem für den Ausbau der Informatik und zur Stärkung der Clusterthemen eingesetzt werden sollen.

Professor Dr. Ed Brinksma, designierter Präsident der TUHH: „Mein Ziel ist es, das große Potenzial, die weltweit führende Expertise der TUHH, mit den ebenso hervorragenden Möglichkeiten der Stadt Hamburg zu verbinden. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit innerhalb der TUHH wie auch mit der Stadt Hamburg, denn tatkräftig und gemeinsam werden wir unser Wachstumsziel erreichen. Damit führen wir die TUHH in eine neue Ära.“ Professor Dr. Ed Brinksma wird sein Amt als neuer Präsident der TUHH am Donnerstag, 1. Februar, antreten. Der Bürgerschaftsabgeordnete Sören Schumacher (SPD) sieht auch Vorteile für den ganzen Bezirk: "Ich bin mir sicher", so Schumacher, "dass die Strahlkraft der TU als führende Technische Universität im Norden sich auch in Harburg immer deutlicher bemerkbar machen wird.“ (cb)

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