Neugraben - Hinter der Aikido-Abteilung der HNT liegen zwei erfolgreiche Prüfungstage. Bereits am 26. März traten Karsten Frerichs und Toshio Matsuyama in Hannover vor ihr Prüfungskomitee. Beide hatten sich lange und sehr intensiv auf diesen Tag vorbereitet. Frerichs ist Gründungsmitglied der Abteilung und begann im Jahr 2008 mit dem Aikido. Nun konnte er erfolgreich seine Prüfung zum 2. Dan ablegen, dem zweiten Meistergrad. Matsuyama betreibt den Kampfsport seit 2007. Er war sieben Jahre alt, als er das erste Mal auf der Matte stand. Am 26. März bestand er seine Prüfung zum 1. Dan nach der Prüfungsordnung des Deutschen-Aikido Bundes.

Am 8. April wurde es auch für die HNT-Mitglieder Kerstin Golon und Viktor Dirksen ernst. Beim Lehrgang nach Prüfungsordnung des Bundesverbandes der Aikidolehrer e.V. haben beide ihre Prüfung zum 1. Dan bestanden. Auch für sie endete damit eine lange und sehr intensive Vorbereitung. Golon absolvierte ihre ersten Aikido-Übungen im Jahr 2006, damals noch in Flensburg. Anfang 2011 kam sie dann zur HNT. Im selben Jahr begann Dirksen mit dem Aikido. Mit dem frisch geprüften Duo sind es inzwischen zwölf Mitglieder, die seit der Gründung der Abteilung eine Dan-Prüfung bestanden haben. Davon sind vier aus den eigenen Kinder- und Jugendgruppen hervorgegangen.

Neben den beiden Dan-Anwärtern bestanden am 8. April noch mehrere Mitglieder der HNT-Aikido-Abteilung ihre Prüfung zum nächsthöheren Gurt: Connor Noack darf sich mit elf Jahren schon den Braungurt (1. Kyu) umbinden. Ben Lemke und Martin Kutz erreichten bei der Prüfung den Blaugurt (2. Kyu). Vera Dymova und Maria Trommelschläger tragen ab sofort den Grüngurt (3. Kyu).  (cb)

Harburg - Rund um das Bürgerzentrum Feuervogel (Maretstraße 50) findet am Sonntag, 7. Mai, wieder der beliebte Anwohner-Flohmarkt statt. Ab 12 Uhr sind Interessierte zum Stöbern und Kaufen an den zahlreichen Ständen eingeladen. Für das leibliche Wohl ist mit vielen internationalen Köstlichkeiten gesorgt.

Alle Anwohner sind zudem eingeladen mit einem Stand dabei zu sein. Kommerzielle Anbieter sind jedoch nicht gestattet. Aufbaubeginn ist 11 Uhr rund um das Bürgerzentrum. Zur Anmeldung eines Standes schreiben Interessierte eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder melden sich unter der Telefonnummer 040/42 89 75 255.  cb

Harburg - Am Montag, dem 1. Mai, fallen die Müllabfuhr der Stadtreinigung Hamburg (graue Restmüll- und grüne Biotonnen) und die Wertstoffsammlung der WERT GmbH (gelbe Hamburger Wertstofftonne und -säcke) sowie die Abfuhr der blauen Papiertonnen aus. Dafür kommen die Müllmänner in den Tagen danach einen Tag später als üblich. Für Freitag, 5. Mai, kommen sie am Sonnabend, 6. Mai 2017. Die Recyclinghöfe bleiben am 1. Mai geschlossen. zv

Harburg - Die Termine für die Mobile Problemstoffsammlung im Mai stehen fest. Dort nimmt kostenlos Schad- und Giftstoffe sowie kleine Elektrogeräte aus privaten Haushalten entgegen. Außerdem berät qualifiziertes Fachpersonal über die Entsorgung von Problemstoffen.

11. Mai
12 Uhr - 13.30 Uhr

Finkenwerder

Rudolf-Kinau-Allee 14
11. Mai
14.30 Uhr - 16 Uhr
Finkenwerder Marktfläche Finksweg
16. Mai
9 Uhr - 11 Uhr
Wilhelmsburg Marktfläche Stübenplatz
16. Mai
12 Uhr - 14 Uhr
Wilhelmsburg Karl-Arnold-Ring ggü. 51
30. Mai
9 Uhr - 11 Uhr
Harburg Großmoordamm 98/Baumarkt
30. Mai
12 Uhr - 14 Uhr
Wilhelmsburg Kirchdorfer Str./Schönefelder Str.

Als Problemstoffe gelten die Abfälle, die besonders gesundheits- und umweltgefährdend sind. Problemstoffe gehören nicht in die Mülltonne und sollten so umweltschonend wie möglich über die Problemstoffsammlung (mobil oder stationär auf den Recyclinghöfen) entsorgt werden. Sie sollten bei der Abgabe in einem geschlossenen Behälter abgefüllt und möglichst genau gekennzeichnet sein.

Diese Problemstoffe gehören nicht in die Mülltonne, sondern in die Problemstoffsammlung:

    Batterien (Abgabe von Kfz-Batterien auf den Recyclinghöfen)
    Kleine Elektrogeräte jeder Art (z. B. elektr. Spielzeug, elektr. Zahnbürsten, Rasierapparate, Toaster etc.) mit maximaler Kantenlänge von 45 Zentimetern
    Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen, Thermometer
    Farb- und Lackreste, Rostschutzmittel, Säure, Laugen, Beizen, Pflanzen- und Holzschutzmittel, Fleckenentferner und Imprägniermittel, Klebstoffe, Schuhputzmittel und Wachse
    Verdünner und Lösungsmittel wie Aceton, Terpentin, Benzin und Nitroverdünner, Bremsflüssigkeit
    Medikamente (können aber auch im Restmüll entsorgt werden) und Kosmetika
    Unkraut- und Schädlingsbekämpfungsmittel
    Chemikalien, Gifte und Salze (z. B. aus privaten Fotolabors und Experimentierkästen)
    Spraydosen und andere Behälter mit Resten der genannten Abfallarten


Kfz-Batterien und Blumenkästen aus Eternit werden nur auf Recyclinghöfen angenommen. zv

Neugraben - Am Sonnabend, 6. Mai, feiert die Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft (HNT) große Saisoneröffnung auf dem Opferberg. Die Sportanlage an der Cuxhavener Straße, die im vergangenen Jahr zum Sportpark umgebaut wurde, startet offiziell in die neue Freiluftsaison. Dazu wird es am ersten Mai-Sonnabend von 11 bis 15 Uhr ein buntes Programm für die ganze Familie geben.

Der Sportpark mit seiner Beachanlage und zahlreichen Sportmöglichkeiten steht an diesem Tag für alle Besucher offen. Für die Kleinen wird es eine ganze Reihe von Attraktionen geben, darunter ein Kinderparcour, eine Hüpfburg und Stationen mit verschiedenen Spielen. Auf die Älteren warten sportliche Herausforderungen bei den Jedermann-Turnieren im Fußball, Volleyball und Tennis. Anmelden können sich die Besucher hierfür am Tag selbst bis 12 Uhr.

Und wie es sich für ein großes Fest gehört, wird auch für das leibliche Wohl gesorgt. Der Imbissstand am Opferberg feiert an diesem Samstag ebenfalls seine Saisoneröffnung. (cb)

Harburg - Am Sonntag, den 30. April um 15.30 Uhr wird in der St. Johanniskirche der Dokumentarfilm „Harburg bis Ostern“ gezeigt, der 1971/72 ebendort gedreht wurde. Er zeigt Gemeindealltag und die ersten Erfahrungen eines Vikars in typischen kirchlichen Situationen ( Brautgespräch, Konfirmation..)  und damit damalige gesellschaftliche Gepflogenheiten.  Auch die damalige Situation Harburgs wird aufgezeigt und die Unruhe, die sich durch erste Verkaufsgerüchte für die Phoenix ergaben. Ein spannendes Stück Zeitgeschichte.

 

Der damalige Vikar und spätere Pastor Christian Arndt wird  bei der Aufführung dabei sein, ebenso der Filmemacher Klaus Wildenhahn.  Beide werden aus der Zeit berichten und stehen zum Gespräch mit den ZuschauerInnen bereit. zv

Harburg – Wann ist Lärm schädlich? Schwere Frage, die Mediziner wohl kaum exakt beantworten können. Noch schwerer tun sich Juristen, die für mögliche rechtliche Auseinandersetzungen verbindliche, wissenschaftlich stichhaltige Grenzwerte festlegen müssten. Wie mühsam allein der Versuch sein kann, Klarheit für genervte, vielleicht sogar schon geschädigte Anwohner von Hauptverkehrsstraßen zu bekommen, zeigt die Antwort der Umweltbehörde auf eine Anfrage der Neuen Liberalen in der Bezirksversammlung Harburg.

Um endlich der Forderung der EU nach einem Aktionsplan zur Reduzierung des Straßenlärms nachzukommen, hat die Behörde in den vergangenen Jahren erst einmal eine Bestandsaufnahme gemacht und dabei nur die Lärmbelastung an Straßen ermittelt, die von mehr als drei Millionen Kraftfahrzeugen benutzt werden. Andere Straßen hat die Behörde nicht näher untersucht und sich dabei auf die „34. Bundesimmissionsschutzverordnungen“ berufen. Er sehe vor, dass „auch sonstige Straßen zu kartieren sind, soweit diese Lärmquellen erheblichen Umgebungslärm hervorrufen“.

Alles klar? Wohl kaum! Deshalb wollten die Neuen Liberalen wissen: „Wann genau ist der Umgebungslärm erheblich?“ Das sei gesetzlich gar nicht geregelt, entgegnete die Behörde. Der Senat habe allerdings schon 2008 fest gelegt, dass „Auslöseschwellen für die Erwägung von Maßnahmen“ vorliegen, wenn die Anwohner Pegeln von tagsüber 75 dB(A) und nachts von 65 dB(A) ausgesetzt sind. Übrigens: Rechtliche Grundlage für die offenbar extrem komplizierte Aktionsplanung zur Bekämpfung des Straßenlärms ist die EG-Umgebungslärmrichtlinie vom 25. Juni. 2002, die 2005 in deutsches Recht umgesetzt worden ist.

Die Umweltbehörde hat in ihrer Antwort auch Lärmwerte von 718 einzelnen Standorten im Harburger Straßennetz geliefert. Kaum überraschend: An allen vierspurigen Hauptverkehrsstraßen wie Buxtehuder Straße, Cuxhavener Straße, Stader Straße, Bremer Straße und Winsener Straßen gibt es Stellen, bei denen die Werte für die „Auslöseschwellen“ erreicht oder überschritten werden. Handlungsbedarf gibt es aber auch am Kanalplatz, im Krummholzberg, in der Moorburger Straße, der Harburger Schloßstraße und der Seehafenstraße. ag

Seevetal - Bei einem kuriosen Unfall in der Straße Zur Viehtrift in Hörsten ist eine 49 Jahre alte Frau verletzt worden. Sie war mit ihren Hunden spazieren und blieb auf der Seeve-Brücke für ein kurzes Gespräch mit einem Autofahrer stehen. Währenddessen lief einer der Hunde um das Fahrzeug herum. Hierbei verhedderte sich die Leine unbemerkt an der Anhängerkupplung. Als der Wagen wieder anfuhr, schleifte er die Spaziergängerin einige Meter hinter sich her. Ein Rettungswagen brachte die Verletzte in ein nahegelegenes Krankenhaus. Die Hunde der 49-Jährigen überstanden den Unfall unverletzt. zv