Harburg – Im Bezirk Harburg sind zurzeit 11.900 Quadratmeter Büroflächen nicht vermietet. Das geht aus dem Marktbericht „Gewerbe- und Bürovermietung“

des Maklerunternehmens Grossmann & Berger für die ersten beiden Quartale 2019 hervor.

Da es im Bezirk insgesamt aber 915.380 m2 Büroflächen gibt, liegt die Leerstandsquote  bei 1,3 Prozent. Damit steht Harburg deutlich besser da als der Rest der Stadt. Für ganz Hamburg liegt die Quote bei 3,0 Prozent, in einzelnen Bereichen wie Bahrenfeld (14,6 %), Wandsbek (5,6 %) oder Hafenrand (5,0 %) sogar deutlich höher.

Geringer Leerstand ist günstig für die Eigentümer, sie können in der Regel mit mehreren Interessenten verhandeln. Daran wird sich auch nicht viel ändern, wenn – nach Einschätzung von Grossmann & Berger – bis Ende 2020 weitere 12.000 m2 Büroflächen an den Start gehen. Auch dann wird Harburgs Leerstandsquote noch unter dem Hamburger Durchschnitt liegen. Voraussetzung ist allerdings, dass die Konjunktur nicht dramatisch einknickt.

Weniger gut sieht es allerdings für Eigentümer von Harburger Büroimmobilien bei den zu erzielenden Mietpreisen aus. Zurzeit liegt der Durchschnittsmietpreis (nettokalt) bei 10,70 Euro pro Quadratmeter. Das ist weit entfernt vom Hamburger Durchschnitt, der liegt bei 17,10 Euro. Spitzenwerte beim Durchschnitt werden aus der City (21,90 €) und der HafenCity (21,40 €) gemeldet.

Der höchste Quadratmetermietpreis liegt in Harburg bei 15,00 Euro, also immer noch unter dem Hamburger Durchschnitt. Der höchste Preis der Stadt liegt für ein Büro in der City bei 30,50 Euro. ag