Harburg. Am Sonntag findet der traditionelle Tag des offenen Denkmals statt. Jedes Jahr am zweiten Sonntag im September öffnen Denkmäler, die nicht oder nur eingeschränkt zugänglich sind, ihre Türen: Mit Führungen, Rundgängen und Kulturveranstaltungen geben sie ungewohnte Einblicke und machen die Bedeutung von Denkmalpflege erlebbar. Auch in Harburg Stadt und Land gibt es wieder viel zu entdecken.
Außenmühlenteich und Stadtpark:
Zum Tag des offenen Denkmals: Harburgs wichtigstes Erholungsgebiet gestern und heute. Dieses Jahr wird der älteste Teil des Stadtparks, eröffnet 1926 und erweitert 1927, mit der Geschichtswerkstatt besucht. Was haben Schiller und Beethoven mit Harburg zu tun? Was hat es mit dem Wildgehege auf sich? Wo gibt es denn diese Ochideen im Stadtpark? Diese und andere Fragen beantwortet Günter Wincierz von der Geschichtswerkstatt Harburg. Kostenfrei – Spenden sind willkommen. Treffpunkt ist um 15 Uhr vor dem ehemaligen Haupteingang Harburger Stadtpark am Marmstorfer Weg.
Harburger Binnenhafen:
Die historischen Barkassenfahrten nach Hamburg und zurück sind bereits ausverkauft, aber ein Ausflug in den Binnenhafen lohnt sich am Sonntag trotzdem: Von 11 bis 18 Uhr gibt es Musik mit Werner Pfeifer und die Hafenbande, Barkassenfahrten im Binnenhafen, Kranführungen sowie Kaffee und Kuchen.
Kulturkiosk:
Kein Denkmal, aber Kult. Auch die Trinkhalle seit 1876 an der Ecke Blohmstraße/Kanalplatz hat am Tag des offenen Denkmals geöffnet. Der heutige KULTURKIOSK mit seiner inzwischen 150-jährigen Geschichte ist zwar kein Denkmal, aber Kult. Hier gibt es alles für eine kleine Pause, den einen oder anderen Klönschnack inklusive.
Sinstorfer Kirche:
Die Sinstorfer Kirche im Sinstorfer Kirchweg öffnet Sonntag von 13 bis 18 Uhr ihre Pforten. Höhepunkt ist ein Konzert am Abend: Um 18 Uhr spielt das Das Noah-Quartett die Streichquartette op.18/2 und op.59/3 von Ludwig van Beethoven.
Kunstverein Harburger Bahnhof:
Der ehemalige Wartesaal im Bahnhof Harburg öffnet am Sonnabend und Sonntag von 14 bis 18 Uhr. Am Sonnabend findet von 14 bis 16 Uhr die Führung „Gleiswechsel: Eine dialogische Führung im Harburger Bahnhof“ statt.
Fischbeker Rauchkate:
Das historische Gebäude in der Cuxhavener Straße 432 öffnet am Sonntag von 10 bis 16 Uhr. Führungen finden nach Bedarf statt.
Friedrich-Ebert-Halle:
Gebaut im Jahr 1929, gehört die Halle im Alten Postweg 30 bis 38 zu den großen Konzerthallen in Norddeutschland. Am Sonntag von 11 bis 13.30 Uhr öffnet sie für die Besucher. Führungen finden je nach Bedarf statt. Treffpunkt für die Führungen ist der Innenhof vor der Eberthalle.
Sammlung Falckenberg:
Am Sonntag von 11 bis 12.30 Uhr findet in der Wilstorfer Straße 71 die Führung „Von der denkmalgeschützten Fabrikhalle zum Ausstellungshaus“ statt. Kostenfreier Zugang nur im Rahmen der Veranstaltung. Begrenzte Teilnehmerzahl.
Wassermühle Karoxbostel:
Zum bundesweiten Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September, lockt die Wassermühle Karoxbostel mit Live-Musik, Technik-Vorführungen, Mitmachangeboten für alle Altersgruppen und leckerem Essen. Gefeiert wird 11 bis 17 Uhr rund um die historische Wassermühle.
Besucher erhalten Einblicke in alte Handwerkstechniken. Der Mühlenverein lädt dazu ein, die Wassermühle zu besichtigen und mehr über ihre Geschichte zu erfahren. Besucher können Führungen durch das Denkmal-Ensemble genießen und die restaurierte Mühle aus dem Jahr 1893 besichtigen, wo das Müller-Team um Müllermeister Franz Rosenkranz Getreide in Demeter- Qualität zu Schrot und feinstem Mehl vermahlen will. Im Backhaus backt das Team daraus leckere Brote und köstlichen Butterkuchen.
Drei Museen – drei Kulturdenkmale:
Am Sonntag, 13. September, laden drei Außenstellen des Freilichtmuseums am Kiekeberg anlässlich des bundesweiten „Tags des offenen Denkmals“ zum kostenfreien Besuch ein. Die Museumsstellmacherei in Langenrehm, das Mühlenmuseum in Moisburg und der Museumsbauernhof in Wennerstorf bieten von 11 bis 17 Uhr ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie. Die Cafés der kleinen Museen bieten Kaffee und Kuchen. Weitere Informationen gibt es unter kiekeberg-museum.de

