Symbolische Schlüsselübergabe: Bernard Kössler (v.l., GMH), Dr. Friederike Mechel, Christian Carstensen, Dörte Inselmann, Thorsten Winkler und Jochen Schindlbeck (beide Kulturpalast).  Foto: Christian Bittcher
Symbolische Schlüsselübergabe: Bernard Kössler (v.l., GMH), Dr. Friederike Mechel (Stadtentwicklungsbehörde), Christian Carstensen, Dörte Inselmann, Thorsten Winkler und Jochen Schindlbeck (beide Kulturpalast). Foto: Christian Bittcher
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Nach vier Jahren Bauzeit: Schlüsselübergabe im Kultur Palast Harburg

Harburg – Das Ziel ist nah: Nach vier Jahren umfänglicher Baumaßnahmen ist die Fertigstellung des Kultur Palast Harburg für den Herbst dieses Jahres avisiert. Mit einem großen Eröffnungswochenende vom 4. Bis 6. September geht es endgültig los.

Am heutigen Montag wurde nach dem Modernisierungsprozess des Bürgerhauses Harburg symbolisch der Schlüssel von Bezirksamtsleiter Christian Carstensen an Dörte Inselmann von der Stiftung Kultur Palast übergeben.

Außerdem wurde die neue Internet-Seite www.kulturpalst-harburg.com mit einem symbolischen Druck auf den Startknopf live freigeschaltet.

„Die umfassende Modernisierung des über 40 Jahre alten denkmalgeschützten Gebäudes ist ein bedeutender Schritt für die kulturelle und städtebauliche Entwicklung Harburgs. Sie trägt dazu bei, die soziale Infrastruktur in der Harburger Innenstadt um einen multifunktionalen, zukunftsfähigen und barrierefreien Begegnungsort zu bereichern und ist deshalb ein Meilenstein in der Gebietsentwicklung“, heißt es.

Nach der Fenstersanierung im Jahr 2022, die über das Wirtschaftsstabilisierungsprogramm (HWSP) finanziert wurde, starteten die Bauarbeiten, die durch Gebäudemanagement Hamburg (GMH) als Realisierungsträger koordiniert wurden, im Frühjahr 2025 und sind nahezu abgeschlossen Im Rahmen der Modernisierung wurden der Saal, die Gruppenräume, die Eingangsbereiche sowie die Sanitäranlagen im Ober- und Erdgeschoss grundlegend renoviert.

Darüber hinaus wurde die Veranstaltungstechnik, die Lüftung und Teile des Hausdachs erneuert. Die Planung erfolgte in enger, Abstimmung mit dem Denkmalschutz, um die Weiterentwicklung des Gebäudes als Kulturdenkmal sicherzustellen.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund neun Millionen Euro. Die Finanzierung erfolgt zu einem Großteil durch das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) (rund 6,2 Millionen Euro) sowie durch Mittel der Finanzbehörde (rund eine Million Euro), des Sanierungsfonds Hamburg 2030 (rund 500.000 Euro), Klimaplanmittel (rund 500.000 Euro), den investiven Quartiersfonds (rund 400.000 Euro), und Gestaltungsmittel der Bezirksversammlung Harburg (rund 400.000 Euro).

Bereits einen Tag nach der Schlüsselübergabe wird im Rahmen des Pre-Openings mit der Internationalen Computer Music Conference 2026 (ICMC) eine größere Veranstaltung in den neuen Räumen stattfinden.

Christian Carstensen, Bezirksamtsleiter Harburg: „Im Bezirk Harburg gibt es ein unglaublich vielfältiges Kulturangebot. Das ist vielen Menschen im Umland, in Hamburg und selbst in Harburg gar nicht so bewusst. Nach der umfangreichen Modernisierung des Bürgerhauses wird nun ein Ort wiederbelebt, der zum Leuchtturm für den Kulturstandort werden kann. Ich danke Allen, die an der Modernisierung mitgewirkt haben und wünsche der Stiftung eine glückliche Hand bei der Programmgestaltung. Harburg freut sich auf einen wichtigen Veranstaltungsort."

Und Dörte Inselmann, Stiftung Kultur Palast Hamburg, sagte: „Mit der Schlüsselübergabe beginnt für den Kultur Palast Harburg eine neue Ära. Wenn die Bauarbeiten im Haus überwiegend abgeschlossen sind, starten wir am 4. September mit einem vielseitigen Eröffnungs-Programm. Neben Altbewährtem werden wir auch neue, innovative Angebote für Harburg erproben. Dabei greifen wir auf die hohe Expertise in sehr unterschiedlichen Genres unserer Mitarbeiter und der 46-jährigen Erfahrung unserer Stiftungsarbeit zurück."

Am Eingangsbereich wird noch fleißig gearbeitet. Foto: cb