Harburg/Heimfeld. Die Tafel Harburg ist aus dem Stadtteil nicht mehr wegzudenken: Seit nunmehr 30 Jahren versorgen die ehrenamtlichen Helfer bedürftige Menschen mit Lebensmitteln, die zuvor in Supermärkten, Restaurants und anderen Geschäften eingesammelt wurden.
An vier Tagen in der Woche werden in Winsen, Neuwiedenthal und am Harburger Standort, der vor einem Jahr in die Buxtehuder Straße umgezogen ist, rund 1000 Menschen mit Lebensmitteln versorgt. Tendenz steigend. Nach wie vor gibt es einen Aufnahmestopp an neuen Kunden.
Für eine Gebühr von vier Euro gibt es zwei Kisten Lebensmittel. Die ersten Kunden stehen schon mitten in der Nacht vor der Tür, obwohl die Ausgabe erst um 9 Uhr beginnt. Insgesamt sind rund 130 ehrenamtliche Helfer im Einsatz.
Gemeinsam mit rund 100 Freunden und Wegbegleitern wurde Freitag der Geburtstag gefeiert. Unter den Gästen waren unter anderem Bezirksamtsleiter Christian Carstensen, die CDU-Bürgerschaftsabgeordnete Birgit Stöver, Vertreter der lokalen Politik, Sänger und Entertainer Peter Sebastion und viele Mitglieder des Rotary-Clubs Hamburg, der die Tafel Harburg seit vielen Jahren mit großen Spendensummen unterstützt.
Nach mehreren Begrüßungsreden, bei der die Wichtigkeit der Tafel Harburg für den Stadtteil unterstrichen wurde, nutzten viele Gäste die Möglichkeit einer Führung durch das Gebäude. Viel Bewunderung gab es für das Wandgemälde von Bernd Muss, dass er vor kurzem der Tafel geschenkt hat
Vor der Tür stand der Imbiss-Wagen der Bruzzelhütte: Stefan Labann und sein Team servierten den Gästen die berühmte Currywurst mit Pommes.
Peter Sebastian hatte noch eine tolle Überraschung für die Ehrenamtlichen Mitarbeiter dabei: Mit Hilfe einiger Sponsoren wie dem Handelshof Harburg organisierte er 40 Eintrittskarten für die Starpyramide, die am 3. Advent, dem 13. Dezember, in der Friedrich-Ebert Halle stattfindet.

Bezirksamtsleiter Christian Carstensen begrüßte mit Ansbert Kneip (rechts) die Gäste. Foto: cb


