Harburg - Die 1978 gebaute Eisenbahnbrücke über die Süderelbe ist marode und muss ersetzt werden. Grund sind Mängel, die bereits

bei der Konstruktion vorlagen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der CDU hervor. 2020 sollen die Planungen für einen Neubau beginnen. Bis dahin wird die bestehende Brücke durch Instandsetzungsarbeiten so weit erhalten, dass weiter Züge über die Brücke, über die die strecken der Fernbahn, eine Güterbahnstrecke und zwei S-Bahngleise führen, rollen können.

Die S-Bahn wird weiter normal fahren können. Zwar darf die Höchstgeschwindigkeit von 100 Stundenkilometer dort nicht gefahren werden. Tempo 80 reicht aber für die S-Bahnen aus, um den Takt zu halten. Behinderungen gibt es im Fernverkehr. Aktuell führt die Bahn in der Strecke für Personenzüge eine Instandsetzungsmaßnahme durch. In deren Folge ist eine Langsamfahrstelle eingerichtet worden, die die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 30 Stundenkilometer herabsetzt. Ab Jahresmitte sollen Züge die Brücke zumindest mit Tempo 60 passieren können. Die Strecke für Güterüge wurde bereits instand gesetzt. Die Züge können mit Tempo 60 fahren. zv