Harburg - Darauf mussten die Harburger lange warten: Der Abrissbagger beißt sich durch das marode Harburg Center: Nach vielen Jahren

des Leerstands und etlichen Monaten Verzögerung haben am Freitag Vormittag die Abrissarbeiten des ehemaligen Einkaufszentrums begonnen. Immer wieder hat es im Vorfeld Schwierigkeiten gegeben, die aus dem Weg geräumt werden mussten. "Es war ein langer und schwieriger Prozess. Heute kommt die Ruine endlich weg", sagte Marcus Keller, Niederlassungsleiter des Projektträgers BPD, der rund 60 Millionen Euro investiert.

Bei der Baustelleneröffnung waren außerdem Matthias Kock, Staatsrat der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen und Jörg Heinrich Penner, Dezernent für Wirtschaft Bauen und Umwelt im Bezirksamt Harburg, dabei. "Das ist ein guter Moment für Harburg. Dieses Projekt wird zur Belebung und Entwicklung der Harburger Innenstadt beitragen", sagte Fredenhagen.

Die Abriss-Arbeiten haben an der Auffahrt zum Parkdeck an der Schüttstraße begonnen. Mit seinem rund 30 Meter langen Greifarm begann der 37-jährige Spezial-Bagger-Fahrer Timo Huf mit den Arbeiten an der Parkaus-Schnecke. Mehrere kleinere Abrissbagger sollen in der kommenden Woche hinzukommen.

Der Abriss des alten Gebäudes wird rund fünf Monate in Anspruch nehmen. "Die Grundsteinlegung für den Neubau planen wir im zweiten Quartal 2019. 2021 soll das Gebäude fertig gestellt sein", sagte Marcus Keller gegenüber Harburg-aktuell. Der Neubau wird 230 Wohnungen haben und verfügt über rund 2000 Quadratmeter Gewerbefläche. "An der Freitreppe zum Seeveplatz wäre ein wunderbarer Platz für einen Gastronomie-Betrieb", blickt Marcus Keller schon mal in die Zukunft.  (cb)

Er begann mit dem Abriss des maroden Harburg Centers: 37-jährige Spezial-Bagger-Fahrer Timo Huf von der Firma Wilko Wagner. Foto: Christian Bittcher

Jörg Heinrich Penner, Marcus Keller, Sophie Fredenhagen und Staatsrat Matthias Kock eröffneten die Abriss-Arbeiten. Foto: Christian Bittcher