Zwei Fahrzeuge waren frontal zusammengestoßen: Die Feuerwehr musste einen Mann mit hydraulischem Rettungsgerät befreien. Foto: Lenthe-Medien
Zwei Fahrzeuge waren frontal zusammengestoßen: Die Feuerwehr musste einen Mann mit hydraulischem Rettungsgerät befreien. Foto: Lenthe-Medien
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Schwerer Unfall in Heimfeld: Feuerwehr befreit eingeklemmten Fahrer

Harburg/Heimfeld. Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Kreuzung Heimfelder Straße/Lohmannsweg/Milchgrund ist am Freitagabend ein junger Autofahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt worden. Die Feuerwehr musste den Mann mit hydraulischem Rettungsgerät befreien. Zwei Fahrzeuge waren frontal zusammengestoßen.

Der Unfall ereignete sich gegen 21.59 Uhr. Die ersten Notrufe ließen eine dramatische Lage vermuten: Ein brennender Pkw und ein eingeschlossener Fahrer wurden gemeldet. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte bestätigte sich ein Feuer jedoch nicht. Ein Beteiligter war jedoch tatsächlich in seinem Wagen eingeschlossen.

Nach ersten Erkenntnissen war ein Seat aus dem Milchgrund nach links in die Heimfelder Straße eingebogen. Dabei übersah der Fahrer offenbar ein entgegenkommendes Auto, das aus dem Lohmannsweg kommend geradeaus in Richtung Milchgrund fahren wollte. Auf der Kreuzung kam es zum heftigen Frontalzusammenstoß. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass der Seat-Fahrer den Unfall verursacht hat.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Fahrer des Kleinwagens – nach Angaben vor Ort ein Smart – in seinem Fahrzeug eingeschlossen. Augenzeugen leisteten Erste Hilfe und alarmierten den Rettungsdienst. Die Feuerwehr entfernte die Fahrertür mit schwerem hydraulischem Gerät, um den jungen Mann aus dem Wrack zu befreien. Er wurde anschließend vom Rettungsdienst versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Nach ersten Informationen erlitt er unter anderem eine Beinfraktur.

Auch der Seat-Fahrer wurde medizinisch untersucht. Er stand nach dem Unfall unter Schock, blieb aber offenbar weitgehend unverletzt.

Beide Fahrzeuge wurden so stark beschädigt, dass sie nicht mehr fahrbereit waren. Einsatzkräfte der Feuerwehr zogen die Autos aus dem Kreuzungsbereich; eines wurde vorübergehend an eine Bushaltestelle geschoben. Später sollten beide Wagen abgeschleppt werden.

Unfallzeugen berichteten, dass die Fahrzeuge vor der Kollision mit vergleichsweise hoher Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein sollen. Die Polizei bestätigte diese Angaben zunächst nicht. Weitere Details zur Unfallursache sowie zu den beteiligten Personen lagen am Abend noch nicht abschließend vor.

Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.