Heimfeld. Vergangene Nacht wurde wie berichtet ein 55-jähriger Mann in Heimfeld durch Schüsse am Bein lebensgefährlich verletzt. Die Polizei sucht Zeugen und gab heute Mittag ein Update zu den Schüssen am Schwarzenberg heraus.
Nach den bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei hörten Anwohnende im Umfeld einer dortigen Drogenhilfeeinrichtung Schussgeräusche und sahen mehrere Personen flüchten.
Die zuerst eintreffenden Funkstreifenwagenbesatzungen fanden den 55-jährigen Mann mit einer Schussverletzung im Bein vor und leisteten Erste Hilfe. Alarmierte Rettungskräfte der Feuerwehr transportierten ihn anschließend in ein Krankenhaus, wo er notoperiert wurde. Sein Gesundheitszustand gilt derzeit als stabil.
Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen mit mehr als einem Dutzend Funkstreifenwagenbesatzungen, Diensthund-Führern und Einsatzkräften der Bundespolizei führten bisher nicht zur Festnahme von Tatverdächtigen.
Die drei bis vier Personen, die augenscheinlich fluchtartig nach den Schussgeräuschen weggelaufen sein sollen, wurden als männlich im Alter von 20 bis 25 Jahren beschrieben.
Inwieweit es sich dabei um mögliche Tatverdächtige handelt, ist derzeit noch unklar und Gegenstand der weiteren Ermittlungen.
Der Kriminaldauerdienst (LKA 26) übernahm die ersten Ermittlungen am Tatort, welche nun von der Mordkommission der Hamburger Polizei (LKA41) übernommen wurden.
Die benachbarte Schule steht erneut unter Polizeischutz.
Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu den Tätern geben können und sonstige Beobachtungen in diesem Zusammenhang gemacht haben, sich beim Hinweistelefon der Polizei unter der Rufnummer 040/ 4286 - 56789 oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.


