Fahrzeugverkauf mit gefälschten Papieren und Kennzeichen - offensichtliche Probefahrt endet im Polizeigewahrsam

Harburg - Das Ende einer Probefahrt. Polizisten durchsuchen die Anbieterin eines Wohnmobils. Zwei Männern war das Fahrzeug zum Kauf angeboten worden. Am Großmoorbogen hatte man sich getroffen, war von dort losgefahren.

In der Wilstorfer Straße wendeten sich die potenziellen Käufer an zufällig angetroffene Polizisten. Den beiden Männern waren so einige Merkwürdigkeiten im Zusammenhang mit dem Angebot aufgefallen.

Sie hatten recht. An dem Wohnmobil, so ergab es eine Überprüfung durch die Beamten, waren gefälschte Kennzeichen angebracht. Es waren Dubletten eines baugleichen Wohnmobils. Anbieterin Svetlana A. (39), Angehörige einer polizeibekannten Großfamilie, tischte den Beamten folgende Geschichte auf. Sie solle das Fahrzeug im Auftrag der Frau eines flüchtigen Bekannten verkaufen. Natürlich waren ihr die ganzen Namen nicht geläufig.

Das Wohnmobil stellte die Polizei sicher. Woher es stammt, muss noch geklärt werden. gegen die 29-Jährige wird wegen des Verdachts der Hehlerei ermittelt. zv