Die Teilnehmer der Demo vor dem Rathaus. Foto: pr
Die Teilnehmer der Demo vor dem Rathaus. Foto: pr
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Abrigado-Protest: Demo vor dem Rathaus und Einigkeit in der Bezirksversammlung

Harburg. Die Drogenhilfeeinrichtung Abrigado auf dem Schwarzenberg soll umziehen – und das sogar schon bis Januar. Das Fordern jetzt auch die Mitglieder der Bezirksversammlung, die am Dienstagabend einstimmig einem Dringlichkeitsantrag zustimmten. Wie berichtet war es mehrfach in den letzten Monaten zu Polizei-Einsätzen und Schießereien gekommen.

Als Zwischenlösung kommen derzeit das ehemalige TÜV-Gelände am Großmoorring oder das Gebäude der Flüchtlingunterkunft in der Schlachthofstraße.

Vor der Bezirksversammlung hatten Eltern und Anwohner zu einer Demo von der Schule am Schwarzenberg zum Rathaus aufgefordert. (Foto). Mit einer Volksinitiative wollen sie auch erreichen, dass Drogenhilfeeinrichtungen generell nicht mehr direkt neben Schulen, Kitas oder Spielplätzen erlaubt sind. Viele nahmen auch an der Versammlung teil.

„Wir sind sehr erfreut das sich auch Anwohner und Nachbarn vom jetzigen wie auch neuen geplanten Standort uns angeschlossen und unterstützen. Wir begrüßen es das die Bezirksversammlung einstimmig jetzt endlich hinter uns steht“, sagte Mitinitiatorin Jenny Schiller, Vorsitzende im Elternrat gegenüber harburg-aktuell. Sie betont, dass die Organisatoren keinen politischen Background haben. „Wir sind einfach nur normale Bürger, die für die Sicherheit ihrer Familien kämpfen“, betont sie.

Außerdem fügt Jenny Schiller hinzu: „Wir sind sehr gespannt, wie die Sozialbehörde damit umgeht, ob sie es ernst nehmen. Wir ruhen uns nicht darauf aus. Wir werden weiter friedlich und laut unseres geplanten Wegs weitergehen, um für alle Kinder und Anwohner das gewünschte Ziel durchzusetzen!“