Zur Jubiläumsgala kamen zahlreiche Künstler zusammen, die dem Haus über Jahre verbunden sind. Foto: Heini Helms
Zur Jubiläumsgala kamen zahlreiche Künstler zusammen, die dem Haus über Jahre verbunden sind. Foto: Heini Helms
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EMPORE Buchholz feiert 35-jähriges Bestehen mit ausverkaufter Gala

Buchholz. Mit einer ausverkauften Gala hat die EMPORE Buchholz am Mittwochabend, ihr 35-jähriges Bestehen gefeiert. Unter den Besuchern waren rund 200 Ehrengäste, darunter auch Vertreter kommunaler Theater der Inthega aus Niedersachsen.

Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse und Inthega-Präsidentin Dorothee Starke würdigten in ihren Ansprachen die Bedeutung des Hauses für Buchholz und die Rolle von Theatern für die Gesellschaft.

Zur Jubiläumsgala kamen zahlreiche Künstler zusammen, die dem Haus über Jahre verbunden sind. Kristian Bader, Suzanne von Borsody, Carolin Fortenbacher und Dietmar Loeffler, Jörg Knör, Stefan Gwildis, das Ensemble LaLeLu, Nils Schwarzenberg, Wolfgang Trepper und Gayle Tufts traten und die Buchholzer Dance Studios traten zur Jubiläums-Gala auf.

Das Programm reichte von Tanz über Gesang bis Kabarett, jeder Beitrag war eigens auf das Jubiläum abgestimmt. Durch den Abend führte Geschäftsführer und Programmmacher Onne Hennecke, dessen Arbeit und die seines Teams im Verlauf des Abends von mehreren Rednern wiederholt besonders hervorgehoben wurde.

In seinem Grußwort erinnerte Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse an die umstrittenen Anfänge des Hauses. Der Bau sei politisch und öffentlich kontrovers diskutiert worden, letztlich hätten sich die Befürworter durchgesetzt. Röhse dankte in diesem Zusammenhang besonders dem damaligen Bürgermeister Hans-Heinrich Schmidt, der die Stadt von 1981 bis 1991 leitete, sowie Jürgen Kempf für ihren Einsatz für die Einrichtung.

Die ersten Jahre seien nicht einfach gewesen, unter der Leitung von Onne Hennecke habe sich die EMPORE jedoch zu einem der führenden Häuser im Landkreis entwickelt. Röhse verwies zudem auf die Open-Air-Veranstaltungen im Sommer als Alleinstellungsmerkmal sowie darauf, dass auch Ratssitzungen der Stadt im Haus stattfinden. Er dankte dem Team für sein Engagement und bezeichnete die EMPORE als Garant für kulturelle Vielfalt in Buchholz.