Harburg – Die Zahl der Übernachtungen in Hamburger Hotels hat sich von 2005 bis 2015 nahezu verdoppelt. Nicht zuletzt dank der Elbphilharmonie werden in den kommenden Jahren noch

mehr Touristen an die Elbe kommen. Hamburg Tourismus reagiert darauf und hat ein Konzept für den Bau von noch mehr Hotels entwickelt.

Nach noch nicht offiziell bestätigten Informationen von harburg-aktuell.de spielt Harburg dabei überraschend eine große Rolle. Insider berichten nämlich, dass der Bezirk Hamburg-Mitte – zu dem auch die HafenCity gehört – möglichst nicht mit weiteren Hotels zugepflastert werden soll. Deshalb gebe es Überlegungen, in den Außenbezirken Bergedorf und Harburg verstärkt nach Standorten für weitere Hotels zu suchen. Und da hat Harburg ein verblüffendes Alleinstellungsmerkmal: Der Bezirk liegt an der S3, die in der Tourismusbranche auch als die „Reeperbahn-S-Bahn“ genannt wird. Das heißt: Touristen, die in einem Hotel an der S3 untergebracht sind, kommen direkt, ohne umzusteigen an eines ihrer Wunschziele in Hamburg.

Das  Hotelkonzept von Hamburg Tourismus soll am Montag, 27. Februar, 18 Uhr, in einer gemeinsamen öffentlichen Sitzung der Harburger Ausschüssse für Stadtplanung sowie für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus im SDZ („Soziales Dienstleistungszentrum“ im Rathausforum) vorgestellt worden. In gleicher Sitzung wird auch das Bezirksamt seine Überlegungen für mögliche Hotelstandorte vorlegen. ag