150416KircheEißendorf – Bei dem Wettbewerb „Gemeinde 2015 – Worauf wir stolz sind!“ des evangelischen Monatsmagazins Chrismon hat die Ev.-Luth. Apostelkirche Harburg den

mit 1.000 Euro dotierten dritten Jurypreis gewonnen. Dabei wurde neben dem neuen „PUNKT“-Gottesdienstkonzept auch die ehrenamtliche Mitarbeit gewürdigt. 125 Projekte waren für den preis eingereicht worden.

Die sogenannten „PUNKT“-Gottesdienste verbinden Alltagsfragen mit biblischen Inhalten und richten sich sowohl an Christen, die ihren Glauben leben und vertiefen wollen, als auch an Suchende, die einen Weg in den Glauben und die Gemeinde finden wollen. Das Motto dabei: „Statt immer wieder neue Gründe aufzuführen, die gegen Kirche und einen Gottesdienstbesuch sprechen, komm doch einfach mal zum PUNKT“. „Wir wollen die Menschen dabei unterstützen, ihre vielfältigen Gedanken, Widerstände aber auch Sehnsüchte zum Thema Glauben auf den Punkt zu bringen. Dazu passt der Name PUNKT-Gottesdienste“, sagt Pastor Burkhard Senf.

Dieser Ansatz fand große Anerkennung bei der Jury, bestehend aus Arnd Brummer, Annette Behnken, Esther Gebhardt, Enno Haaks und Dr. Ekkehard Thiesler. Die Jury lobte das Gesamtkonzept als „vielfältig und an der Lebenswirklichkeit der Menschen orientiert“. Und auch sonst konnte sich die Apostelkirche über eine positive Entwicklung durch die Einführung der PUNKT-Gottesdienste freuen: die monatliche Besucherzahl ist gestiegen, die neuen Kindergottesdienste der „Schatzinsel“-Gruppen“ finden positive Resonanz bei den Eltern und Kindern und das Engagement zur ehrenamtlichen Mitarbeit wächst stetig. Über 350 Ehrenamtliche sind mit unterschiedlichsten Begabungen bereits im Einsatz. „Dass mehr als zehn Prozent, 350 der 3100 Gemeindeglieder, ständig und intensiv ehrenamtlich mitarbeiten, ist ein hoch zu schätzender Erfolg", schreibt die Jury. Und so ist ihr Votum auch ein großes Kompliment an das ganze Team der Apostelkirche.

Durch den Jurypreis erhoffen sich Pastor Senf und seine hauptamtlichen Kollegen Pastor Claus Scheffler, Rena Lewitz, Felix Gehring und Eliane Lafendt, dass sich weitere Menschen für einen Besuch der Apostel-Gottesdienste entscheiden. Das Preisgeld soll nun eine weitere Informationskampagne finanzieren, um gezielt Menschen einzuladen, die sonst nicht zur Kirche gehen. dl

Veröffentlicht 16. April 2015