140929schwarzenberg2Harburg – Wenn am Mittwoch Anlieger und Interessierte über das Containerlager auf dem Schwarzenberg informiert werden, ist die Sache eigentlich bereits gelaufen. Seit

Montag wird bereits aufgebaut. Man kann einfach ein paar Schritte über die Straße gehen und sich mit eigenen Augen anschauen, was da auf dem Schwarzenberg entsteht. Der Platz ist geteilt. Die Hälfte innerhalb des im Kreis gebauten Weges nimmt das Containerlager ein. Dazu ist bereits außerhalb des inneren Kreises das große Zelt aufgebaut, dass als Essensausgabe und Sozialraum für die bis zu 500 Bewohner des Lagers dienen soll.

Ungeklärt sind dagegen Fragen zum Laternenumzug der Schützengilde, der in den letzten Jahren auf dem Festplatz endete und seinen Höhepunkt mit einem Feuerwerk für Kinder hatte. Bislang war geplant die Veranstaltung am letzten verkaufsoffenen Sonntag am140929schwarzenberg1 28. November unter dem Motto "Harburger Lichterfest - Großer Harburger Laternenumzug" durchzuführen. „Wir müssen jetzt sehen wie der Laternenumzug durchführbar ist“, sagt Citymanagerin Melanie-Gitte Lansmann. Fällt der Laternenumzug aus, ist auch der verkaufsoffene Sonntag in Harburg in Gefahr. Das Hamburgische Ladenöffnungsgesetz schreibt vor, dass „aus Anlass von besonderen Ereignissen“ an vier Sonntagen, die von den Behörden vorgegeben werden, der normale Einzelhandel öffnen darf. Deshalb wird auch zu jedem verkaufsoffenen Sonntag eine Veranstaltung, wie am vergangenen Sonntag das Weinfest, organisiert. Die abschlussveranstaltung woanders durchzuführen, vor allem mit Feuerwerk, dürfte schwierig werden.

Die Schützengilde selbst ist bislang nicht darüber informiert worden, wie der Schwarzenberg genau belegt wird und was dort noch möglich ist. Der Betreiber des „GastHuus“ soll völlig vom Aufbau des Containerlagers überrascht worden sein. zv