140923KriegHarburg - Mehr als 100 Dokumente, Fotos und Zeitzeugen-Berichte die die Zerstörung Harburgs im Zweiten Weltkrieg dokumentieren, sind seit Montagabend

im Harburger Rathaus zu sehen. Vor 70 Jahren, vor allem am 25. Oktober 1944, wurden weite Teile Harburgs durch alliierte Bombenangriffe zerstört. Bezirksamtsleiter Thomas Völsch eröffnete gemeinsam mit Klaus Barnick von der Geschichtswerkstatt Harburg die Ausstellung, die noch bis Freitag, 24. Oktober, im Foyer des Rathauses zu sehen ist.

"Wir werden auch heute noch oft vom Krieg eingeholt. Das bemerken wir nicht nur an den vielen Blindgängern, die noch häufig gefunden werden, sondern auch an der steigenden Zahl von Flüchtlingen, die vor Kriegen fliehen und auch bei uns Zuflucht suchen", sagte Völsch in seiner Begrüßung. Und: "Zeitzeugen von damals gibt es immer weniger. Darum ist die Arbeit der Geschichtswerkstatt auch so wichtig, damit auch für nachfolgende Generationen dokumentiert wird, was in der Vergangenheit geschehen ist."

Völschs Dank galt vor allem Organisator Klaus Barnick, der bereits im Mai damit angefangen hatte, die Ausstellung vorzubereiten. Für interessierte Gruppen und Schulklassen ab der neunten Klasse bietet Klaus Barnick auch Führungen durch die Ausstellung an. Anmeldungen sind unter der Telefonnummer 0 40/7 68 16 44 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!    (cb)