140916LadenHarburg - Das Projekt Pop-Up-Store in der Harburger Fußgängerzone geht weiter. Nach der "Plattenverkostung" - zehn Tage lang gab es damals "Heiße

Scheiben und kühle Drinks" - zieht jetzt der Laden "neunzig tage" in das Geschäft in der Bremer Straße 3. Der Name ist Programm, denn das Geschäft wird nur drei Monate geöffnet sein.

Ein ganzes Dutzend kreativer Harburger Künstlerinnen eröffnet am 28. September in der Bremer Straße 3 ihren gemeinsamen Pop-Up-Laden „neunzig tage“. Mit Pioniergeist und viel Tatendrang ist das Damen-Team dabei, die Eröffnung am nächsten Verkaufsoffenen Sonntag, 28. September, vorzubereiten. Auf den Namen „neunzig tage“ haben sie ihren Laden getauft. Originell und erklärend zugleich, steht dieser für seine zeitlich begrenzte Nutzung bis zum 30. Dezember 2014.

"Die begrenzte Nutzung ist typisch für einen „Pop-Up- Laden“, der einen Leerstand von Geschäftsräumen bis zur nächsten Vermietung überbrücken kann. Er ist nur für einen bestimmten Zeitraum geöffnet, dann verschwindet er wieder. Entweder für immer oder er taucht an anderer Stelle mit neuer oder alter Besetzung wieder auf.", erklärt Harburgs Citymanagerin Melanie-Gitte Lansmann.

Die Idee für die Einrichtung eines „Pop-up-Ladens“ wurde zwar in Harburg nicht neu erfunden - Vorbild ist Berlin - aber von der Harburgerin Dagmar Overbeck und Melanie-Gitte Lansmann für Harburg neu entdeckt. Die beiden erhoffen sich dadurch dem Leerstand in Harburg entgegenzuwirken und die Innenstadt weiter zu beleben.

Gemeinsam mit dem BID Lüneburger Straße machten sie sich auf die Suche nach geeigneten Räumen für den „Pop-up-Laden“ und fanden in der Bremer Straße 3 den Eigentümer Karsten Schachne, der das Projekt unterstützt.

„Schnell waren dann auch die Frauen dafür gefunden“, sagt Melanie-Gitte Lansmann, „jede von ihnen ist in Harburg gut vernetzt und so liegen nur wenige Wochen zwischen der Idee und ihrer Umsetzung.“ Dabei soll der „Pop-up-Laden“ allerdings nicht als ein perfektes Einzelhandelsgeschäft verstanden werden. Vielmehr ist es ein provisorisches, aber gut durchdachtes Kleinunternehmen, mit dem das Dutzend engagierter Frauen versuchen wollen, „gemeinsam etwas frischen Wind in die Harburger Einkaufswelt zu bringen.“ So präsentiert sich das Team in der Bremer Straße 3 mit einem bunten Mix verschiedener künstlerisch und handwerklich gestalteter Unikate. Also viele tolle Geschenkideen passend in der Vorweihnachtszeit. Die Öffnungszeiten: Mittwoch bis Samstag von10 bis 18 Uhr

Zu den Kreativen gehören:
Tanja Freitag (Kids & Co., Dawanda, Taschen, Dekoartikel, und Lunchboxen.). Annette Wiese („Rosa & Herr Blau, Kinderjacken), Uschi Tisson (Harburg ahoi! Die Hafenkiste, Souvenirs vom Pier, Souvenirs von hier). Birte Gutzki-Heitmann (Möbeltischlerin). Dorothee Adam (Afrikanische Kunst). Michaela Skoeries („Kleiner Frosch“, Kinderkram). Kirsten Schulenburg (Dawanda Shops, Seidenschals). Ingrid Goossen (Schmuck-Kartons, Anhänger). Christine Horstmann (Gürtel, Taschen bedruckt). Susanne Körösi (unikatmanufaktur und gerne auch Filz-Viecher), Monika Oelrichs (Häkeltiere) und Hilke Jonas (Pappschachtel - feine, handgefertigte Dinge aus edlem Papier und Karton). (cb)