140910BierHarburg - Insgesamt 18 studentische Teams traten bei dem Internationalen Brauwettbewerb an, der vom 5. bis 7. September an der TU-Harburg veranstaltet wurde. Die

Teams mussten sich mit ihren gebrauten Produkten dem Urteil einer professionellen Jury stellen. Bereits zum fünften Mal initiierte die studentischen Braugemeinschaft „Campusperle“ der TU den Wettbewerb, in dem es darum geht, mit Geschmack und Präsentationsgeschick zu punkten. Den ersten Platz sicherte sich das Team JuBräu, Jülicher Brauwunder, mit seinem originellen Mojito-Bier.

Ob improvisiert im Kochtopf oder professionell im eigenen Sudhaus gebraut – bei diesem Wettbewerb140910Bier2 war alles möglich und jede Zutat erlaubt. Die meist sehr originellen Braukreationen der mehr als 100 Teilnehmer wurden vor Ort von Bierexperten verkostet und beurteilt. In der diesjährigen Jury saßen: Oliver Wesseloh, Weltmeister der Sommeliers für Bier und Braumeister der Kreativbrauerei Kehrwieder, Rüdiger Weck, Braumeister der Holsten Brauwelt und Boris von Schaewen, Berufsschullehrer für Brauer und Mälzer.

Die Bierprofis zogen sich in einen abgetrennten Raum zurück und nahmen sich für jedes Bier knapp zehn Minuten Zeit. Bewertet wurde nach Kriterien wie Farbe, Geruch, Alkohol- und Kohlensäuregehalt sowie Schaumfestigkeit. In die Gesamtwertung ging zudem eine gute Präsentation vor dem Publikum ein.

Das Jülicher Brauwunder begeisterte schließlich Jury und Publikum mit Kreativität und gutem Geschmack: Das „Mojito-Bier“ ist eine Hommage an den Sieg der deutschen Fußballnationalmannschaft im Spiel gegen Brasilien. Für den für Mojito typischen Minzgeschmack wurden echte Minzblätter verwendet und das Aroma mit Polaris-Hopfen unterstützt, gestopfter Citra-Hopfen sorgte für einen erfrischende Duft. „Wir hoffen, ihr erinnert euch bei jedem Schluck zurück an eine großartige WM“, sagte das Team aus Nordrhein-Westfalen. Auf Platz zwei folgte das bayrische Team „Kanone Erlangen“ mit seinem „Spezialbier“, Platz drei sicherte sich „Ährensache“ aus Lemgo, Nordrhein-Westfalen, mit seinem „Leichten Summer Ale“. (cb)