Einbruch1Harburg - In den Pressemeldungen der Polizeiinspektion Harburg finden sich immer wieder Vermerke zu Einbruchdiebstählen. Zudem zeigte in den vergangenen Jahren

die Kriminalitätsstatistik für Hamburg, dass in unserem Stadtteil die meisten Einbrüche verübt werden. Grund genug, die Einbruchssicherheit am heimischen Haus zu verbessern und wertvolle Gegenstände effektiv zu schützen. In diesem Zusammenhang hier einige Tipps:

Einbruchsprävention trägt Früchte
Einbrüche geschehen in Harburg regelmäßig und nicht immer können die Täter anschließend auch geschnappt werden. Erfreulich ist jedoch, dass viele Einbrecher und Langfinger bei ihrem Vorhaben scheitern. Michael Neumann, in Hamburg seit 2011 Senator für Inneres und Sport, erklärte dazu: "Der Versuchsanteil hat mit 40 Prozent die höchste Quote seit 1971 erreicht. Hier müssen wir ansetzen - deshalb haben wir im Herbst 2012 eine neue Präventionskampagne zum Einbruchsschutz gestartet." Die Auswirkungen der Kampagne waren in den letzten zwei Jahren durchaus zu spüren. Dennoch bleiben Einbrüche eine stete Gefahr. Wie also kann man sein Hab und Gut schützen?

Tresore zur Aufbewahrung wertvoller Gegenstände
Wer Wertvolles daheim lagert, greift häufig auf vermeintlich clevere Verstecke zurück. Effektiver ist aber die Aufbewahrung in einem Tresor. Im Internet findet man beispielsweise Dokumententresore unterschiedlicher Sicherheitsstufen, denen sogar Hausbrände nichts anhaben können.
Es gibt bei Tresoren übrigens unterschiedliche Montageformen, für die wiederum eigene Sicherheitsempfehlungen existieren. Kleine Möbeltresore sollten beispielsweise unbedingt mit dem dahinterliegenden Mauerwerk verschraubt sein. Die kleinen Tresore dürfen auch lediglich als Grundschutz betrachtet werden. Große Standgerät zur freien Aufstellung müssen nach den Anleitungen des Herstellers zusätzlich verankert werden. Wandtresore mauert man indes am besten fachgerecht ein. Die einfachsten Modelle lassen sich allerdings mit den richtigen Hilfsmitteln vergleichsweise einfach aus der Wand reißen.

Abschreckung von Einbrechern
Abschreckung ist in so manchem Fall die beste Verteidigung. Es gilt zum Beispiel als bewiesen, dass sich Langfinger generell gegen einen Einbruch in ein mit schweren, herabgelassenen Rollos geschütztes Haus entscheiden. Ebenfalls sehr effektiv: Lichtschranken, Bewegungsmelder und Kameras. dl

Foto: Stockbyte/Thinkstock