140617Gilde1Harburg - Mit dem Aufstecken des Eisernen Vogels am Gilde-Haus auf dem Schwarzenberg hat am Montagabend das 486. Harburger Vogelschießen begonnen. Auch

die Fahnenmasten wurden als sichtbares Zeichen der "fünften Jahreszeit" aufgestellt und säumen unter anderem die Schwarzenbergstraße zum Festplatz hinauf. Zudem sind bereits die erste Buden auf dem Festplatz aufgebaut.

Bevor der Vogel aufgesteckt wurde, legten die Gilde-Kameraden zum Gedenken140617Gilde2 der Opfer der beiden Weltkriege am Denkmal beim Kaiserbrunnen einen Kranz nieder.

Anschließend verschaffte sich Norbert Buchholz mit drei lauten Pfiffen aus seiner Pfeife vor dem Gildehaus Gehör bei den Mitgliedern der Schützengilde.: "Ich danke 140617GildeHans Heinrich Böttcher für seine zweite Amtszeit als Gilde-König und wünsche uns allen einen spannenden Wettkampf im Schießstand", sagte Kommandeur Norbert Buchholz, bevor Lars Geffke und Alexander Schmidt die Leiter emporstiegen und den Vogel in rund drei Meter Höhe aufsteckten.

Alexander Schmidt von den Fahnenjunkern hatte noch eine schöne Überraschung für den 93-jährigen Gerhard Adamofski, der auch Ehrenmitglied der Schützengilde ist: Für 25 Jahre fördernde Mitgliedschaft erhielt Adamofski das Ehrenzeichen der Fahnenjunker.

Der erste Höhepunkt des diesjährigen Vogelschießens findet am Donnerstag, 19. Juni, statt. Um 11.15 Uhr beginnt der Ausmarsch aus dem Harburger Rathaus zum Festplatz. (cb)

Das gesamte Programm des Vogelschießens finden Sie hier.