140521FinanzamtHarburg –  Aufregung im Finanzamt Harburg: Der „Flurfunk“ meldet gerade, das Amt werde noch in diesem Herbst Harburg verlassen und in die Wendenstraße nach

Hammerbrook ziehen. Ist da was dran? Daniel Stricker, Sprecher der Finanzbehörde, bestätigt zumindest, dass es Veränderungen geben könnte: „Der aktuelle Mietvertrag für das Finanzamt Hamburg-Harburg läuft 2016 aus. Derzeit wird geprüft, ob dieser Mietvertrag verlängert oder ein anderer Standort angemietet werden soll. Eine Auflösung des Finanzamtes Hamburg-Harburg steht jedoch nicht zur Diskussion.“

Nach Informationen von harburg-aktuell.de soll die Finanzbehörde schon im Bezirksamt Harburg nach Räumen gefragt haben. Angeblich sollen die Harburger Dienststelle 70 neue Mitarbeiter bekommen. Es ist zurzeit nicht ganz klar wofür. SPD-Fraktionschef Jürgen Heimath hat von den Überlegungen gehört: „Das muss nicht heißen, dass das jetzige Gebäude aufgegeben wird. Vielleicht werden auch nur zusätzliche Räume gesucht.“ Das hatte es schon  mal gegeben: 1972 wurde für Harburger Finanzbeamten auf dem Gelände der Technischen Universität an der Kasernenstraße ein Pavillon aufgestellt. Es wird heute von Studenten genutzt.

2004 hatte das Finanzamt Harburg bundesweit Schlagzeilen gemacht. Bei einer Untersuchung des Bonner Forschungsinstituts Europressedienst im Auftrag des Wirtschaftsmagazins „Capital“ , bei der 4300 Steuerberater, 1850 Lohnsteuerhilfevereine, 4200 Privathaushalte und 572 Finanzämter in ganz Deutschland befragt wurden, landete es im Ranking auf Platz eins und durfte sich mit dem Titel „Deutschlands bestes Finanzamt“ schmücken. ag