StromRauchHarburg - Je grüner, desto besser – auch in der Hansestadt sucht man weiter den Königsweg der Energiegewinnung. Einerseits ist man natürlich

sehr darauf bedacht, die Kosten gering zu halten. Andererseits spielt eben der Umwelt- und Risikoaspekt weiterhin eine maßgebliche Rolle. Aus Wedel soll zukünftig Energie aus einem Innovationskraftwerk kommen.

Wärmeenergie und Strom in Hamburg
Die Stromkosten steigen weiter. Die EEG-Umlage und andere Faktoren sorgen für Tarifanstiege und dennoch wollen die meisten deutschen Verbraucher keinen Strom aus Atomkraftwerken oder umweltschädlichen Kohlekraftwerken beziehen. Um nun Strom und damit auch Geld zu sparen, verwenden wir energieeffiziente Geräte und bewohnen Passivbauten sowie Null- beziehungsweise Plusenergiehäuser. Besonders viel sparen Verbraucher, wenn sie vom regionalen Grundversorger zu einem denkbar günstigen Anbieter wechseln. Auf Vergleichsportalen kann man die Tarife vergleichen und sich dann für den günstigsten Anbieter entscheiden.
Trotzdem sind Bund, Länder und Städte auch weiterhin darum bemüht, die Kosten für die Energiegewinnung möglichst gering zu halten. Da aber nach heutiger Auffassung nur grüne Energie auch gute Energie ist, gestaltet sich diese Gratwanderung alles andere als einfach. Seitdem die Bürger Hamburgs via Volksentscheid für den Netzrückkauf gestimmt haben, arbeitet der Senat an einem neuen Wärmekonzept. Ein großer Teil der Haushalte wird mit Fernwärme aus einem veralteten Steinkohlekraftwerk in Wedel aus den 60er Jahren beheizt. Das ebenfalls in Wedel geplante Innovationskraftwerk war als konventionelles, mit fossilem Brennstoff betriebenes Kraftwerk geplant. Es gibt jedoch auch eine Alternative.

Neues Energiekonzept in Wedel
Das besagte Kraftwerk, das in Wedel für die Hamburger Strom erzeugen soll, könnte ganz und gar auf fossile Brennstoffe verzichten und aus Windkraft Wasserstoff gewinnen. Ob dieses Konzept praktische Anwendung findet, wird aber auch in Berlin mitentschieden. Die synthetische Herstellung von Gas ist eigentlich keine neue Technologie und reift bereits seit Jahren zu einer guten Alternative heran. Das Ganze nennt sich "Power to Gas", "Power to Heat" oder "Windgas". dl