140204SchleuseHarburg - Erneut gibt es Probleme bei den Arbeiten an der Harburger Hafenschleuse. Ursprünglich sollte die Schleuse bereits am 15. Dezember wieder freigegeben werden. Doch

dieses Datum verzögerte sich - wie berichtet - mehrfach. Am vergangenen Wochenende sollte mit Hilfe des riesigen Schwimmkrans "Enak" das Außentor wieder eingebaut werden. Anschließend sollte mit dem Probebetrieb der Schleuse begonnen werden. Doch daraus wurde nichts: "Enak" musste unverrichteter Dinge wieder ablegen. Die beiden Teile des Schleusentores, stehen nach wie vor an der östlichen Uferseite der Hafeneinfahrt.

Wie mehrfach berichtet, wird die Schleuse derzeit im Rahmen des Bauprogramms „Öffentlicher140204Schleuse1 Hochwasserschutz“ von der Hamburg Port Authority (HPA) an die neuen Bemessungswasserstände angepasst und gleichzeitig auch auf den neuesten technischen Stand gebracht. Die Arbeiten an der Schleuse kosten insgesamt rund 14 Millionen Euro.

Warum konnte das Außentor am Wochenende nicht wie geplant eingebaut werden? "Es gibt technische Probleme zwischen den alten und neuen Bauteilen. Deshalb wird sich der Bauablauf verzögern.", teilte HPA-Pressesprecher Martin Boneß auf Anfrage mit. Und: "Momentan wird seitens der HPA mit Hochdruck an der Lösung des Problems gearbeitet. Einen genauen Zeitpunkt für die Fertigstellung der Arbeiten an der Schleuse kann ich nicht nennen." (cb)