131103NDW1Harburg - Die 5. Nacht des Wissens an der TU-Harburg  war ein sensationeller Erfolg: Weit über 7000 Besucher erlebten hautnah Forschung und Lehre - frei nach dem

Motto "Wissenschaft steckt an". Die TU präsentierte sich in der Nacht zu Sonntag für ihre Besucher von ihrer spektakulärsten Seite. Die Besucher schnupperten begeistert Universitätsluft und erlebten hautnah Forschung und Lehre am Wissenschaftsstandort Harburg. Sie genossen spannende Vorträge, faszinierende Experimente und Wissenschaft zum Anfassen.

Mehr als 30 Einrichtungen hatten mit mehr als 100 tollen Programmpunkten zum Staunen und Entdecken eingeladen.  "Das war für uns an der TU die bisher erfolgreichste Nacht des Wissens. Unsere Erwartungen wurden weit übertroffen. Wir sind sehr zufrieden", lautet das Fazit von Rüdiger Bendlin, Organisator der "NdW 2013".  Zur Eröffnung war Staatsrat Dr. Horst-Michael Pelikahn von der Hamburger Behörde für Wissenschaft und Forschung auf den Campus gekommen und ließ131103NDW4 sich von TU-Präsident Garabed Antranikian die Highlights der Nacht zeigen. "Allen Besuchern wird neben den überwältigenden Shows, Vorträgen und Präsentationen der zauberhaft beleuchtete Campus in Erinnerung bleiben, der schon beim Betreten eine besondere Atmosphäre schafft. Die zahlreichen Präsentationen zeigten einen unterhaltsamen und lehrreichen Querschnitt unserer Kompetenzfelder und unterstreichen die Bedeutung des Wissenschaftsstandortes in Harburg."

131103NDW3Die Nacht der Sensationen, das aufregende Piff, Paff und Puff erlebten jüngeren Besuchern bei den schlauen Forscherfüchsen der TU-Kinderforscher sowie im verrückten Chemie-Labor von Dr. Andreas Korn-Müller alias "Magic Andy". Er präsentierte tolle Tricks und spannende Experimente mit einfachen Chemikalien. Mit überbordendem Applaus und kräftigem Füßestampfen belohnten 680 Besucher im voll besetzten Audimax geisterhafte Handschuhe, künstliches Blut und Feuer spuckende Kinder. Auch TU-Professor Ralf Möller besuchte mit seiner Familie die verrückte Show und fand lobende Worte: "Sehr gut, einfach gut gemacht. Die Kinder verfolgten mit offenen Mündern das grandiose Spektakel."  Dass Wissenschaft ansteckt, erlebten alle Beteiligten der langen Nacht sowohl in den geöffneten Instituten als auch in zahlreichen Vorlesungen und Präsentationen. Begehrt war selbst von Kindern und Jugendlichen der Erwerb des Rollstuhl- als auch des Rollator-Führerscheins.

Große Aufmerksamkeit erregte ebenfalls bei Jung und Alt der Roboteranzug HAL-Hybrid Assistive Limb. Er wird in Deutschland aktuell in der Rehabilitation von Querschnittgelähmten eingesetzt, in Japan ausschließlich bei der Rehabilitation alter Menschen. Darüber hinaus hatten verschiedene131103NDW2 Vorlesungen wie beispielsweise "Energie bunkern" von Prof. Dr.-Ing. Gerhard Schmitz vom TU-Institut für Thermofluiddynamik eine so großen Andrang, dass die Räumlichkeiten aus den Nähten zu platzen drohten und interessierte Besucher vom Flur aus ihre Köpfe durch die Türen reckten. Um Mitternacht fand die fünfte Nacht des Wissens ihr Ende. Die vielen Programmpunkte begeisterten Besucher und Wissenschaftler gleichermaßen. Schon jetzt ist die Vorfreude auf die sechste Nacht des Wissens riesengroß. (cb)