131025StoeverHarburg – Die Bauausstellung ist im Landeanflug, die Gartenschau ist schon gelandet. Das war der Sprung über die Elbe. Und nun? Kommt da noch mehr?

Zurzeit sieht es gar nicht gut aus: Die behördeninterne Projektgruppe „Sprung über die Elbe“ hat seit Ende Juli nur noch einen kommissarischen Leiter, die IBA-erfahrenen Planer konzentrieren sich auf einzelne, offenbar ins Stocken geratene Projekte wie Röttiger-Kaserne oder Elbmosaik, ein Konzept für eine nachhaltige Aufwertung des Hamburger Südens ist nicht erkennbar. Muss Harburg sich auf lange Zeit mit dem letzten, etwas kraftlos wirkenden Hüpfer über die Süderelbe begnügen?

Diese Sorge treibt auch die Harburger CDU-Bürgerschaftsabgeordnete Birgit Stöver um. Sie hatte eine Anfrage an den Senat gerichtet, die Antworten haben sie ernüchtert. „Den Hamburger Süden weiterzuentwickeln heißt nicht, dass dies mit der Abwicklung der IBA-Projekte getan ist“, sagt Stöver. Diesen Eindruck erwecke der Senat aber. Die Projektgruppe „Sprung über die Elbe“ bestehe auf dem Papier zwar noch, arbeitet offensichtlich aber nicht.

Stöver: Ich erwarte vom Senat nicht nur Lippenbekenntnisse zur Weiterentwicklung des Hamburger Südens, ich erwarte auch ein belastbares Entwicklungskonzept für den andauernden ‚Sprung über die Elbe’ mit mittel- bis langfristiger Planung. Dies werde ich in der Bürgerschaft einfordern!“ ag