131011Uni2Harburg - 1268 Erstsemester nehmen zum Wintersemester 2013/2014 ein Studium an der Technischen Universität (TU) Harburg auf. Damit konnte die TU 80 Studienplätze mehr

anbieten als im vergangenen Jahr. Anlässlich ihrer feierlichen Begrüßung in der Friedrich-Ebert-Halle sagte TU-Präsident Garabed Antranikian: "Ich freue mich sehr, dass sich wieder so viele junge Menschen für ein Studium der Ingenieurwissenschaften an der TU entschieden haben. Ingenieurinnen und Ingenieure gestalten in hohem Maße unsere Zukunft, weshalb eine exzellente Ausbildung unerlässlich ist. Auch für viele internationale Studierende ist die TU mit ihren modernen Lehrmethoden und der interdisziplinären Forschung hoch attraktiv."

"Größter Beliebtheit erfreut sich der Studiengang Maschinenbau", bestätigte Kirsten Petersen vom Studierendenservice der TU. "60 Studienplätze wurden aufgeschlagen, so dass der Studiengang in diesem Semester 295 Studierende131011Uni zählt." Allein 1050 Bewerbungen seinen dafür eingegangen. Den zweiten Platz unter den bevorzugtesten Studiengängen besetzen die Allgemeinen Ingenieurwissenschaften mit 164 Immatrikulationen. "Ebenfalls gut steht der Studiengang Bauingenieur - und Umweltingenieurwesen mit insgesamt 163 Immatrikulationen da. Der Bauingenieur ist und bleibt ein Renner", so Petersen. Einen erstmaligen Rückgang der Studienanfängerzahl registriert die TUHH im Schiffbau. Petersen: "Zu vergeben wären noch 14 Studienplätze." Als abermals erfreulich kommentiert sie das Interesse an der Technomathematik, einem Studiengang der im vergangenen Wintersemester neu eingeführt worden ist.

Bunt und informativ präsentierte sich die Semestereröffnungsfeier. Vorgestellt wurden Service- und Beratungsangebote 131011Uni1für Studierende. Für heitere Unterhaltung sorgten Sketche der Theater AG. Den Part der musikalischen Unterhaltung übernahm die Band "Heap Of Harmony". Mit Hits aus den 60er- und 70er-Jahren wie "Take good care of my baby" begeisterten die Musiker unter Leitung von Rudi Kleinert an Gitarren, Digital-Piano und Percussion, inklusive der Cajón.

Den DAAD-Preis für herausragende Studienleistungen und soziales wie interkulturelles Engagement überreichte Antranikian an Sam Gachkar. Der gebürtige Iraner stammt aus Teheran und hatte bereits ein Studium der Informatik als Software-Ingenieur abgeschlossen,131011Uni3 als er 2007 an die Technische Universität wechselte mit wenigen Worten Deutsch im Gepäck. "Die politische und wirtschaftliche Lage hat mich veranlasst, den Iran zu verlassen", sagte der 30-Jährige, der nach dem Erwerb des Bachelor of Science "Informatik-Ingenieurwesen" nun unmittelbar vor dem Abschluss des Masters of Science "Internationales Wirtschaftsingenieurwesen" steht. Außer seiner außenordentlichen akademischen Leistung überzeugte Sam Gaschkar die Jury durch seine bemerkenswerten sozialen und interkulturellen Aktivitäten. (cb)