131008schleuseHarburg - Spektakulärer Einsatz für den Schwimmkran "Enak" an der Harburger Hafenschleuse: Das rund 50 Meter hohe und 2000 Tonnen schwere

Ungetüm der Firma Bugsier und die Spezialisten vor Ort haben am Dienstag Millimeterarbeit geleistet: Das etwa 120 Tonnen Schwere Außenhaupttor der Schleuse wurde aus der Verankerung gehoben und anschließend im Vorhafen gereinigt. Dann ging es mit dem riesigen Schleusentor am Haken beinahe im Schritttempo die Süderelbe Flußabwärts. Ziel war das Gelände einer Firma im Binnenhafen. Dort soll das Tor in den nächsten Tagen zunächst eingerüstet werden. Anschließend wird es aufwendig überarbeitet und für einen besseren Hochwasserschutz erhöht, bevor es wieder in die Schleuse eingebaut wird. Das gleiche Prozedere wird später auch mit dem Schleusentor auf der Binnenhafenseite vorgenommen.
Hintergrund der sehenswerten Kran-Aktion, die von Schaulustigen am Ufer verfolgt wurde: Durchschnittlich 700 Schiffe passieren die Harburger Hafenschleuse im Monat, gleichzeitig übernimmt sie eine wichtige Funktion im Hochwasserschutz. Daher wird sie derzeit im Rahmen des Bauprogramms „Öffentlicher Hochwasserschutz“ derzeit von der Hamburg Port Authority (HPA) an die neuen Bemessungswasserstände angepasst und gleichzeitig auch auf den neuesten technischen Stand gebracht. Die Arbeiten an der Schleuse kosten insgesamt rund 14 Millionen Euro. Bis zum 15. Dezember bleibt die Brücke gesperrt. Schleusungen sind ebenso wie eine Querung der Schleuse für Fußgänger nicht möglich. (cb)

Ein Video von der Kran-Aktion sehen Sie auf der rechten Seite.