091107Rettungshunde4Wilhelmsburg – Runde um Runde drehte am Wochenende ein Hubschrauber seine Runden über Wilhelmsburg. Wer ganz genau hinschaute konnte vielleicht sogar erkennen, dass dort ein Hund mit im Cockpit saß. Es waren die Vierbeiner der BRH-Rettungshundestaffel, die mit ihren Herrchen oder Frauchen ihre Flugtauglichkeit beweisen mussten. „Wir haben zum ersten Mal so etwas geübt“, sagt Holger Grinnus, Leiter der Staffel. „Wir wollten die Tiere an die Situation gewöhnen und auch sehen, wie sie reagieren.“ Denn der Einsatz per Hubschrauber ist zwar kein Alltag, kann aber durchaus vorkommen. „Wir werden regional in Hamburg und im südlichen Umland eingesetzt und über den Lagedienst der Hamburger Polizei oder über die Rettungsleitstelle Winsen alarmiert“, sagt Grinnus. Meisten sind es sogenannte Flächensuchen, die anstehen. Dann müssen Vermisste gesucht werden. Aber auch die Trümmersuche ist eine Einsatzvariante. Dann sind es oft Verschüttete, die die Hunde mit ihrer Nase erschnüffeln müssen. In so einem Fall kann es schon vorkommen, dass die Tiere in einem Gebiet abgesetzt werden, in das Menschen nicht mehr gehen können, weil es, beispielsweise nach einem Erdrutsch, zu gefährlich wäre. zv
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