120705FestWilstorf – Drei Tage lang wurde an der Außenmühle gefeiert. Am Sonnabend war Petrus dabei besonders gnädig. Nach einem verregneten Morgen genossen viele Menschen das launig warme Wetter, um beim „Kleinen Fest am großen Teich“

dabei zu sein. Über 12.000 Besucher zählte die Polizei an dem Tag.

„Ich bin zufrieden“, sagt Veranstalter Heiko Hornbacher über sein geschrumpftes Außenmühlenfest. Insgesamt kamen gut 25.000 Menschen zum Fest. Diese Zahl dürfte seriös sein. Zufrieden können auch die Schausteller sein. Ein echter „Reißer“ war die Fläche vom Bolero, wo bis in die Nacht Party-Stimmung herrschte. Der Freitag war nicht so prall. Das Regenwetter schreckte viele ab. 5000 Besucher wurden an dem Tag gezählt. „Dafür hatten wir am Sonntag einen sonnigen Abschluss“, sagt Hornbacher. Es wurde sogar etwas länger gefeiert, als geplant.

Es herrschte eine entspannte, familiäre Stimmung“, so die Polizei. Nur an den beiden Abenden, wenn Vater, Mutter, Kind weg waren, kam es zu kleineren Zwischenfällen. Zwei Festnahmen wegen Widerstands, verbunden mit einem Pfeffersprayeinsatz gegen den 19-Jährigen Cem Y., der betrunken war und 1,37 Promille „pustete“, sechs Ingewahrsamnahmen und ein paar Platzverweise sind die Bilanz der Polizei. „Für eine Veranstaltung dieser Größenordnung ist das keine besondere Lage“, sagt ein Beamter.

„Wir werden an dem Konzept, auf die Einbeziehung der Gastronomie aus Harburg zu setzen, festhalten und es für das nächste Jahre weiterentwickeln“, sagt Hornbacher. „Das ist der Weg, um das Fest an der Außenmühle am Leben zu erhalten.“ Das Problem vom „Kleinen Fest am großen Teich“: Alkohol wird in Massen mitgebracht. Für den Veranstalter und die Standbetreiber, die unter anderem das gesamte Programm bezahlen,  bedeutet das nicht nur weniger Einnahmen. Sie dürfen auch den Müll wegmachen. „Die Mengen sind schon sehr groß“, so Hornbacher. „Die Beseitigung bringt Kosten in nicht unerheblicher Höhe mit sich.“ zv