120621wohnboerseHarburg - Universitätsstadt Harburg: Noch ist der Funke nicht richtig übergesprungen. Nach den Vorlesungen strömen die Studenten zur S-Bahn und verlassen den Hamburger Süden. Nur etwa 30 Prozent von ihnen wohnen in

Harburg. Das soll sich ändern, der „Wirtschaftsverein für den Hamburger Süden“ schlägt in seiner Vision „Harburg 2020/2050“  vor, mehr Studenten im Umfeld der Technischen Universität (TUHH) anzusiedeln. Das würde den gesamten Standort attraktiver machen.

 

Jetzt hat der Wirtschaftsverein in Zusammenarbeit mit dem Allgemeinen Studierenden Ausschuss der TUHH (AStA) einen weiteren Schritt unternommen, die Vision Wirklichkeit werden zu lassen. Ab sofort wird eine Internet-Wohnungsbörse angeboten. Sie ist für Studenten und  auch für Anbieter von Wohnungen kostenlos. Noch vor dem offiziellen Start der Börse haben sich die drei großen Wohnungsunternehmen im Hamburger Süden Eisenbahnbauverein, Saga GWG  und die Wohnungsbaugenossenschaft Süderelbe, dazu das Maklerkontor Endl, die Vereinigte Hamburger Wohnungsbaugenossenschaft (VHW), ELAN Wohnkonzept und B & L Immobilien registriert. Und nicht nur das: Schon jetzt sind acht Wohnungen für Studenten im Angebot.

Die Börse ist im Internet unter der Adresse www.tuhh-wohnboerse.de zu erreichen. Firmen, die Wohnungen anbieten möchten, können dort direkt einen Account einrichten oder aber sich per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenden. Das gilt auch für private Anbieter, die eine für Studenten geeignete Wohnung oder ein Zimmer vermieten wollen. „Um die Börse vor schwarzen Schafen zu schützen, werden wir diese Angebote noch einmal gegenchecken“, sagt Ingo Labbus vom AStA.

Auch bei der Programmierung der Website greifen Wirtschaftsverein und AStA auf TUHH-Knowhow zurück: Mirko Bartsch ist Student, hat sich aber schon vor Jahren mit seiner IT-Firma „Banana Solutions“ selbstständig gemacht.

Udo Stein, der im Wirtschaftsverein für die Arbeitsgruppen zur Umsetzung der Harburg-Vision verantwortlich zeichnet, ist davon überzeugt, dass es in Harburg einen dringenden Bedarf an Studentenwohnungen gibt: „Wir bauen jetzt vor allem auf die privaten Wohnungsanbieter. Sie können kostenlos und bequem einen wichtigen Beitrag für die Attraktivitätssteigerung Harburg leisten.“ mz