120417ZirkusLHarburg - Der Zirkus ist in der Stadt. Und es nicht irgendeiner. Der Zirkus Charles Knie hat auf dem Schwarzenberg sein Zelt aufgeschlagen. Das Familienunternehmen aus Stuttgart gehört locker

zu den Top-Ten in Europa. So ist auch rund um das  knapp 39 Meter hohe Zelt, das es auf ein Gewicht von 20 Tonnen bringt, eine kleine Stadt entstanden.207 Fahrzeuge oder Hänger stehen dort.

Die Akrobaten, Clowns oder Dompteure und Mitarbeiter kommen aus 13 Nationen. Gesprochen wird  übrigens Italienisch. Tiere gehören zum Programm, 31 Arten werden auftreten. Die Stars sind natürlich die drei indischen Elefantendamen "Baby", "Mal" und "Jumbo", die zusammen 20 Tonnen auf die Waage bringen. Aber auch freche Ponys, Zebras, Kamele, Nandus, Kängurus oder Seelöwen sind dabei.

Tiere im Zirkus sind umstritten. Bei Charles Knie verweist man darauf, dass man locker die im Tierschutzgesetz vorgeschriebenen Bedingungen erfüllt. "Wir haben weitaus größere Gehege als vorgeschrieben, beste medizinische Versorgung und pflegen eine liebevollen Umgang mit den Tieren", sagt Sprecher Sascha Grodotzki. Die Standarts sind auch der Grund, warum es keine Raubtiernummer mit Löwen und Tigern zu sehen gibt. "Der Dompteur, den wir engagieren wollten, erfüllte nicht unsere Anforderungen", so Grodotzki.

Der Zirkus, der zuletzt vor vier Jahren in Harburg war, ist von Mittwoch bis Sonntag auf dem Schwarzenberg. Täglich wird es um 15.30 Uhr und um 19.30 Uhr und am Sonntag nur um 15.30 Uhr Vorstellungen geben. 150 Minuten dauert das Programm, in dem 22 Darbietungen gezeigt werden.

Sind alle Vorstellungen ausverkauft, werden knapp 14.000 Besucher dabei sein. zv

170417Zirkus1 170417Zirkus2 170417Zirkus3