111211GoldhausBinnenhafen - Es nervt, das wenig weihnachtliche Schmuddelwetter. Kalt und nass ist es in Harburg. Seit Tagen lässt Petrus Regen vom Himmel fallen, der sich nur hin und wieder in dicke, matschig auf

den Boden klatschenden Flocken verwandelt. Vielleicht war es eine kleine Wiedergutmachung, dass am Sonnabend zum Sonnenuntergang die Wolkendecke aufriss und Harburg in goldenes Licht tauchte. Besonders schön spiegelte sich die Sonne in den gläserneren Fassaden der großen Gebäude im Binnenhafen. Das Silo blitzte wie Gold.
Der Lichtblick dürfte ein Einzelfall bleiben. Die nächsten Tage ist "Scheißwetter" angesagt. Bis zum Freitag, so orakeln die Meteorologen, wird es Regen und Temperaturen bis zu maximal acht Grad über den Gefrierpunkt geben. Kurz: Es wird ungemütlich sein. zv