110925VKSHarburg - Das sind gute Aussichten für den Harburger Einzelhandel. SPD und FDP haben gemeinsam dafür gestimmt, dass zumindest einer der verkaufsoffenen Sonntage selbst in Harburg ausgesucht werden kann.

Zurzeit ist das nicht möglich. Die vier Sonntage im Jahr,  an denen die Einzelhändler in Harburg ihre Geschäfte öffnen dürfen, werden für ganz Hamburg zentral von der Wirtschaftsbehörde festgelegt. „Der Harburger Einzelhandel ist durch diese Regelung benachteiligt, da die Anziehungswirkung der Innenstadt an diesen Tagen den durchaus auch attraktiven Einkaufsmöglichkeiten in den Außenbezirken die Kunden abgräbt. Der verkaufsoffene Sonntag im Juni findet zum Beispiel  immer zeitgleich mit der Altonale“, statt so der Fraktionsvorsitzende der FDP, Carsten Schuster.

Zudem steht der Harburger Einzelhandel im direkten Wettbewerb mit den Umlandgemeinden, die ihre Sonntagsöffnungstermine selbst festlegen können. Der Bezirk Harburg soll daher die Möglichkeit haben, wenigstens einen der vier Termine exklusiv festlegen zu können“, ergänzt Ralf Kempgen, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion. So könnte sich Harburg als Außenbezirk einmal jährlich mit einem Event als attraktive Einkaufsmöglichkeit in Szene setzen und sich so im Wettbewerb besser behaupten, sind die Liberalen überzeugt.

Gegen den Vorschlag haben die CDU und die GAL gestimmt. „Das eine Partei wie die CDU dieses anders sieht und an der alten Regelung festhalten will“, so Schuster, "ist allerdings bemerkenswert. Die CDU konnte sich mit Verweis auf die Einheitsgemeinde nicht dazu entschließen unserem Antrag zuzustimmen.“ zv