110803vogteistraßeRönneburg - Die Vogteistraße bleibt Tempo 30-Strecke. Zusätzlich wird es bauliche Maßnahmen geben, die dies für Autofahrer besser kenntlich machen. Das ist die Aussage der Verwaltung im Ausschuss für Inneres,

Bürgerservice und Verkehr am Montagabend. Letzte Zählungen ergaben, dass an einzelnen Punkten bis zu 4.900 Fahrzeuge stadteinwärts fahren. Der Schwerlastverkehr beträgt nach Definition der Behörde zwischen 3,4 Prozent und 6,46 Prozent. "Die Zahlen ergeben, dass die Vogteistraße nicht als Durchgangsstraße bewertet werden muss", so eine Aussage.

Das Problem: Die Straße, in der als Tempo 30-Zone auf verkehrsregelnde Zeichen verzichtet werden muss, wird baulich oft als Vorfahrtsstraße wahrgenommen, obwohl links vor rechts gilt. Das führe zu Verkehrsunfällen. Schwere Unfälle waren aber nicht darunter. Die Statistik weist in einem Jahr 13 Leichtverletzte aus. Schwerlastverkehr spielt bei den Unfällen laut Erhebung keine Rolle. Die meisten Verkehrsunfälle passierten zwischen Pkw und Kleintransportern.

 

Um die Vogteistraße sicherer zu machen sollen jetzt Piktogramme auf die Fahrbahn gepinselt werden, die auf die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometer hinweisen. Noch in diesem Jahr sollen Planungen für bauliche Maßnahmen beginnen, die nächstes Jahr umgesetzt werden. Das Geld dazu soll aus dem Straßenbauprogramm kommen.

Anwohner bezweifelten teilweise die Erhebung der Polizei und lieferten Begründungen für die stärkere Frequentierung der Straße. Die Verkehrsberuhigung des Reesebergs, der Bevölkerungszuwachs in Meckelfeld und die Ansiedlung von Gewerbe dort, ohne Bau der versprochenen Autobahnanbindung, hätten zu der höheren Verkehrsbelastung geführt. Als Ausweichstrecke wurde der Meckelfelder Weg genannt. zv