111014TUHHHarburg - Rekordzahlen an der Technischen Universität: 1500 neue Studierende in Bachelor -und Masterstudiengängen konnte am Freitag TU-Präsident Garabed Antranikian an der TU begrüßen. Viele erlebten es nur via Übertragung. Das

Audimaxx I war einfach zu klein, um alle Neu-Studenten  aufzunehmen. Wer dort war, konnte sich glücklich schätzen. Denn auch bei den Bewerbern wurde eine Spitzenzahl erreicht: 4.234 junge Menschen bewarben sich zum Wintersemester 2011/2012 um einen Platz in einem der 13 Bachelor-Studiengänge.

 

Die Hochschulleitung ist auf den Ansturm vorbereitet und reagiert mit zusätzlichem Personal und Räumen auf das gestiegene Interesse an einem ingenieurwissenschaftlichen Studium an der TU Hamburg in Harburg. „Das ist auch ein Beweis für die Attraktivität der Technischen Universität Hamburg. Wir freuen uns über den großen Zuspruch. Jeder neue Studierende ist an der TU Hamburg in Harburg herzlich willkommen“, sagt Antranikian. Für ihn war die Rekord-Feier eine Premiere. Der promovierte Mikrobiologe hatte zum ersten Mal in seiner neuen Funktion als Präsident das Semester eröffnet.

Den stärksten Andrang gab es laut TU in diesem wie auch in den Vorjahren bei den Maschinenbauern. Dieses Studium steht unverändert auf Platz eins der Liste der gefragtesten Bachelor-Studienangebote mit 260 Studienanfängern. 1134 Bewerber hatten sich um einen der 241 Studienplätze beworben. An zweiter Stelle folgt der Studiengang Allgemeine Ingenieurwissenschaften, kurz AIW,  mit 183 (451) neuen Studierenden sowie dem Bauingenieurwesen mit 119 Immatrikulationen auf 109 Studienplätze bei 652 Bewerbern. Die meisten neuen Studierenden kommen aus einem Umkreis von etwa 100 Kilometern aus der Metropolregion Hamburg.

Der Anteil der Erstsemester aus anderen Bundesländern ist im Studiengang AIW sehr hoch. Der Grund: Dieses Studienangebot ist einzigartig in Deutschland und genießt wachsende Popularität. 1998 gestartet, werden in den AIW auf hohem Niveau zunächst Grundlagen der Ingenieurwissenschaften vermittelt, und darauf aufbauend erfolgt dann erst eine Spezialisierung etwa ab dem vierten Semester. zv