110819schweissarbeiten004Wilhelmsburg - Funken fliegen. Angestrengt schweißen Arbeiter 35 Millimeter dicke Stahlplanken an. Sie sind Hauptteil einer neuen Sicherheitseinrichtung, die die Süderelbbrücke im Rahmen der Fahrbahnerneuerung bekommt. An ihnen wird die Auffangvorrichtung befestigt, die im Ernstfall verhindern soll, dass selbst Laster die Leitplanke durchbrechen und in die Süderelbe stürzen. Die Schweißarbeiten können auf der A1 nur nachts ausgeführt werden. Denn dafür sind zusätzliche Sperrungen nötig. Tagsüber würden vor allem die schweren Lastwagen zu viele Schwingungen verursachen. Die Schweißnähte könnten dann nicht halten. So bekommt die Brücke eine Auffangeinrichtung, die die gesetzlich vorgeschriebenen Normen locker erfüllt.

Insgesamt werden die Arbeiten an der Brücke, Hauptaufgabe ist die Erneuerung der Fahrbahn, noch bis Oktober dauern. So lange wird auch noch die Auffahrt in Harburg Richtung Hamburg gesperrt bleiben. Insgesamt beträgt, wenn alles weiter glatt läuft, laut dem Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer die Bauzeit an der Brücke rund fünf Monate. zv