110719TU6Harburg - Heute Mittag sind alle 11 Betroffenen aus dem Krankenhaus entlassen worden. Die knapp dreitägige Beobachtung im Krankenhaus Harburg hat gezeigt, dass es weder gesundheitliche Beeinträchtigungen gab, noch dass jemand einen

Folgeschaden erlitten hat. „Nun geht es darum zu klären, wie genau es zu dem Unfall kam. Hierzu habe ich gestern bereits alle notwendigen Schritte eingeleitet, die Überprüfung läuft", sagt TU-Präsident Professor Garabed Antranikian Wir werden auch in Zukunft alles tun, damit in der TUHH sicher gearbeitet wird und Unfälle vermieden werden.“

Nach einer Begehung des Amts für Arbeitsschutz gestern wurde laut TU festgestellt, dass an dem betroffenen Versuchsstand die Lagerung und Verwendung der Chemikalie Acetonitril sachgemäß erfolgte und nicht zu beanstanden ist. Auch sind die später von dem Zwischenfall betroffenen Studierenden und Mitarbeiter vorab mit dem Umgang mit dem Lösungsmittel hinreichend geschult und vertraut gemacht worden. Dass es dennoch zum dem Unfall kam, sei der Gegenstand der weiteren Untersuchungen.
In einem Schreiben an die Nachbarschaft der TUHH hat Professor Antranikian nochmals Bezug genommen auf den Einsatz der Feuerwehr in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch:
„…und wir werden auch in Zukunft in Absprache mit der Feuerwehr dafür sorgen, dass unsere Nachbarschaft jederzeit rechtzeitig informiert wird, falls es eine Gefahrenlage geben sollte. Diese war am Dienstag jedenfalls nicht gegeben", heißt es darin. zv