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Nach 25 Jahren: Harburgs Außenmühlenfest ist abgesagt
Dienstag, den 12. Juli 2011 um 17:02 Uhr

110621AbstimmungHarburg - Es wäre ein schönes Jubiläum geworden. Zum 25. Mal hätte es im Stadtpark das Außenmühlenfest gegeben. Mit Fete, Musik, Tanz, Spaß für Kinder wie im letzten Jahr. Daraus wird aber nichts, das Außenmühlenfest fällt 2011 aus. „Unter den jetzigen Umständenist so ein Fest wirtschaftlich nicht darstellbar“, sagt Veranstalter Heiko Hornbacher.

 

Bedanken darf man sich in erster Linie bei Jürgen Heimath und seiner „Kaputtmacherbande“, dem Rest der SPD-Fraktion, die damit das zweite Fest für Harburger mit ihren Auflagen platt machte (Foto bei der Abstimmung).

Die SPD hatte geschlossen und mit Unterstützung der GAL gegen den Zaun um das Fest gestimmt, der einerseits die Sicherheit und andererseits die wirtschaftlichen Interessen der Veranstalter und Schausteller schützen sollte. Damit war ein Kernpunkt des Konzeptes für „das neue Außenmühlenfest“ weggefallen. Zu viele Sponsoren und Schausteller sagten ab. Denn das Fest, das 1986 als eine kleine, feine Perle von der Veranda des legendären „Top 10“ startete, hatte nach Höhen auch Tiefen erlebt.

Besoffene, Schlägereien, mitgebrachte Getränke, die die Umsätze immer tiefer sinken und viele Schausteller das Handtuch werfen ließen, belasteten das Fest, das nebenbei der klammen Stadt allein durch Gebühren einen fünfstelligen Betrag einbrachte.

Vergangenes Jahr kam die Wende in Form eines neuen Konzeptes und einem Zaun, der Zugangskontrollen ermöglichte. So wurde das Fest wieder ein Fest. Besonders die Polizei lobte die Maßnahme, weil es kaum noch Vorfälle gab. Gute Noten für das neue Konzept gab es von der Polizei. Solche Sicherheitsaspekte spielen keine Rolle. Es geht um das Grundsätzliche. Ein Fest „für Alle“ ist die Zauberformel, an der sich Teile der Bezirkspolitik hochziehen. Niemand, sei er auch noch so besoffen oder auf Krawall gebürstet  soll „ausgegrenzt“ werden.

Die Formel ging nicht auf. „Aus für alle“ wurde für keinen“. zv

 
 

Kommentare  

 
#16 Krüger 2011-07-23 07:35
SCHADE,das es in diesem Jahr ausfällt. Ich bin immer gern auf das Außenmühlenfest gegangen. Doch im letzten Jahr,mit Zaun und den Kontrollen fand ich es um einiges besser als in den Jahren davor. Und dieses ist nicht nur meine Meinung,sondern die von vielen,mit denen ich darüber gesprochen habe.
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#15 Paul 2011-07-15 14:34
Mal ehrlich ,vielen geht es doch garnicht um Stadt- Dorf oder auch das Auußenmühlenfes t.Hörst du heute halbwüchsige reden ist doch immer nur Saufen Saufen Saufen das Thema.Ich hab lange genug Taxi gefahren und in den letzten 10 Jahren ist das Niveau (nicht nur in Harburg) unter aller Kanone.Deswegen sorry aber ob mit Zaun oder ohne ,diese Massenbesäufnis se interessieren mich nicht mehr.Es wäre schön wenn der Fokus mal nicht mehr nur auf Sauf und Fressbuden bestehen würde.Nur das lässt sich vermutlich nicht Finanzieren.Schade:-(
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#14 Kat 2011-07-13 16:51
Mal ne Frage:

Wie viele Schlägereien gab es als der Zaun da war und wie viele als kein Zaun vorhanden war.

Sorry.. wir leben in Harburg.. und da kann ich mich nur für ein "Pro Zaun" aussprechen..so traurig es auch sein mag
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#13 Yüksel89 2011-07-13 16:21
Schaaaaaaaaaaad e
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#12 BigMag 2011-07-13 12:19
Mal ne Frage an Tom: Kennst Du die Besucherzahlen? Wie viele waren da, als es noch keinen Zaun gab? Und wie viele, als der Zaun da war?
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#11 Callissa 2011-07-13 12:09
Ich finde es gut, dass das Fest abgesagt wurde! Das war schon lange viel zu kommerziell, denn welcher Hartz 4 Empfänger oder Niedrigverdiene r hat sich schon die dortigen Preise erlauben können?! Nun sollte dieses "Klientel" von Hornbacher durch einen Zaun ganz ausgegrenzt werden, weil sie es wagen könnten eigene Getränke mitzubringen.
Dann gehe ich lieber zu dem anderen Fest, das es immerhin auch schon seit vielen Jahren im Stadtpark gibt: das unkommerzielle Festival "Keine Knete trotzdem Fete", welches am 29. und 30 Juli an der Freilichtbühne stattfindet. Da wird niemand ausgegrenzt, nur weil er zu wenig Geld hat!
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#10 Tom 2011-07-13 11:59
Komische Situation: Die Politik will keinen Zaun für die Menschen, die das Fest meiden wenn kein Zaun da ist. Provinzposse mit unterdurchschni ttlichen Politikern
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#9 Michael 2011-07-13 11:45
Wer auf Krawall aus ist oder Besoffen ist, hat auf solchen Veranstaltungen nichts zu suchen. Fertig aus! Da gibt es keine weiteren Diskusionen.
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#8 donheini 2011-07-13 11:39
... in Harburg leben nunmal Massen an Gehirnakrobaten , Saufnasen und ausländische Mitbürger mit mittelalterlich en Vorstellungen. Ich habe volles verständnis für den Veranstalter, der das wirtschaftliche Risiko trägt. Ohne Schutzzaun wäre ich gar nicht hingegangen ...
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#7 Karl Schwericke 2011-07-13 09:46
Ein sehr gelungener Artikel, der ein Musterbeispiel für tendenziösen Journalismus ist. Bravo, harburg-aktuell!
Bei der HAN liest es sich wieder einmal anders und man bekommt mehr Hintergrundinfo rmationen und keine Hetze. So z.B., dass es weitere Gründe für die Absage gab und dass es einen Arbeitskreis gibt.
Welche Erklärung habt ihr eigentlich, dass beim Binnenhafenfest nicht abgesperrt wird?
So ist das BILD-Niveau.
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