110706HausBinnenhafen - Es hat sich "ausgeIBAt" im Harburger Hafen. Kaum eines der ehemals ehrgeizigen Projekte wird zur Internationalen Bauausstellung umgesetzt. Jetzt liegt auch der Großteil des

"Quartier am Park" auf Eis: die beiden Gebäude direkt am Wasser, in denen Büros entstehen sollten. Sie werden vorerst nicht gebaut weil sich keine Investoren gefunden haben.

Auch das Parkhaus mit Büros und ein weiteres Gebäude für Gewerbe gleich daneben, liegen auf Eis. Die IBA hat sie aus ihren Projekten gestrichen, die Finanzbehörde soll nun irgendwann Investoren finden. Gespräche gibt es nur noch für die beiden Wohnhäuser (Foto) am zukünftigen Schloßinsel-Park. Dort entstehen Mehrfamilienhäuser mit Wohnungen in der Größe von 83 bis 183 Quadratmetern, die Hälfte werden Eigentumswohnungen.

 

Die Gründe für die Pleite sind einfach: die Projekte sind zu teuer. Kaianlagen müssten für die Gebäude am Wasser aufwendig saniert werden. Dazu ist das Gelände "archäologisch kontaminiert". Die Mannschaft vom Helms-Museum würde auf dem historisch bedeutsamen Boden erst einmal graben. Das geht in der Regel zu Lasten des Investors. zv